
Die Landesliga-Bilanz gegen den TSV 1860 Rosenheim haben die Fußballer des Kirchheimer SC bis dato mit zwei Siegen und einer Niederlage positiv gestaltet. Jetzt wollen sie an diesem Freitag (19.30 Uhr) in ihrem Auswärtsspiel dort ebenfalls punkten und so die beiden jüngsten Pleiten in der Fremde – 0:3 bei der SpVgg Unterhaching II sowie 0:6 beim TSV Grünwald – vergessen machen.
Dass das für seine Elf eine Herausforderung bedeutet, ist Trainer Steven Toy bewusst: „Das ist eine junge, spielstarke Mannschaft, und wir begegnen dieser knackigen Aufgabe mit dem entsprechenden Respekt.“ Der scheint angebracht: Schließlich gewannen die Rosenheimer acht ihrer neun zurückliegenden Partien (bei einem Unentschieden), sind erster Verfolger des TSV Wasserburg und weisen hinter dem Spitzenreiter auch die zweitbeste Heimbilanz der Liga auf. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg beim 3:1 gegen den gastgebenden FC Schwabing.
Die Kirchheimer hingegen sind nicht gerade schwungvoll aus der Winterpause gekommen, gewannen nur das Heimspiel gegen den SV Aubing (5:3) und suchen noch jene Stabilität, mit der sie die Hinrunde auf dem vierten Tabellenplatz abgeschlossen hatten.
Angreifer Peter Schmöller und Mittelfeldspieler Korbinian Vollmann meldeten sich wieder gesund, und auch der zuletzt angeschlagene Jan Köhler ist auf dem Weg zurück in den Kader. Schlechte Nachrichten gab es hingegen für Nuyan Karsak: Der Abwehrspieler hatte wegen seiner Knieprobleme pausieren müssen und fällt jetzt mit einem Knorpelschaden auf unbestimmte Zeit aus. Toy: „Da erfahren wir in den nächsten Wochen, wie es weitergeht.“
Mit Blick auf die unsichere Wetterlage hat die Stadt Rosenheim den Rasenplatz im Jahnstadion noch nicht freigegeben, die Partie findet also auf Kunstrasen statt. (guv)