
Ursprünglich sollte Dynamo Kiew der Gegner sein. Stattdessen trifft die U19 des Berliner AK im Trainingslager in der Türkei nun auf russische Nachwuchsteams. Das ruft Aufmerksamkeit hervor – unzulässig ist es allerdings nicht
Dynamo Kiew sagt Test gegen BAK U19 ab
Mit den geplanten Testspielen seiner U19 gegen russische Vereine rückt der DFB-Nachwuchsligist Berliner AK in den Fokus der Öffentlichkeit. Wie Nachwuchsleiter Burak Isikdaglioglu erklärt, plant der Oberligist im Trainingslager in der Türkei am 28. Januar ein Testspiel gegen die Juniorenauswahl von Spartak Moskau. Zwei Tage später ist ein weiteres Spiel gegen FK Krasnodar vorgesehen.
„Die Jugendspieler können nichts für Kriege. Wir wollten mit Spielen gegen russische und ukrainische Teams ein Zeichen setzen. Nachdem Kiew abgesagt hat, wurde uns Spartak Moskau angeboten. Für dieses Spiel haben wir beim DFB eine Genehmigung am Montagabend erhalten“, bestätigt Isikdaglioglu gegenüber FuPa Berlin. Man halte sich an die Verbandsregularien und handle politisch neutral.
Auf Nachfrage bestätigt Isikdaglioglu, dass das Testspiel gegen Krasnodar vom DFB genehmigt wurde.
Im vergangenen Jahr findet ein Testspiel gegen Krasnodar statt
Sportliche Begegnungen mit russischen Mannschaften sind trotz des Ausschlusses aus offiziellen Wettbewerben durch den Weltverband FIFA und den europäischen Kontinentalverband UEFA nicht untersagt.
Für den Berliner AK stellt die geplante Partie zudem kein Novum dar. Bereits im vergangenen Jahr absolviert der Klub ein Testspiel gegen FK Krasnodar.

BAK U19 gelingt die Sensation Ende 2025

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