
Am Dienstagabend um 18:30 Uhr steht die erste Halbfinal-Begegnung im Bayerischen Totopokal auf dem Plan. Die Würzburger Kickers empfangen zuhause in der AKON-Arena den SV Wacker Burghausen. Das zweite Halbfinale findet dann am kommenden Samstag statt, wenn der TSV 1860 München zu Gast beim SSV Jahn Regensburg sein wird. Das Endspiel um den Bayerischen Totopokal steigt dann im Rahmen des "Finaltags der Amateure" am Samstag, den 23. Mai.
Für die Bender-Elf ist es ohnehin eine besondere Pokalsaison. Erstmals seit der Spielzeit 2016/2017 stehen die Oberbayern wieder im Halbfinale des Wettbewerbs. Damals erreichte der SV Wacker sogar das Endspiel, musste sich jedoch dem 1. FC Schweinfurt 05 vor 2.485 Zuschauern knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Andreas Huber, Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH, blickt voller Vorfreude auf die Begegnung: "Das Halbfinale in Würzburg ist ein absoluter Kracher und ein Spiel, auf das alle schon seit langer Zeit hinfiebern. Wir haben uns diese Ausgangslage hart erarbeitet und wollen jetzt den nächsten und letzten Schritt ins Finale gehen. Jeder im Verein weiß, wie wichtig dieses Spiel für uns ist. Wir werden alles daran setzen, mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken das Finale zu erreichen und für ein weiteres sportliches Highlight in Burghausen zu sorgen. Besonders erfreulich ist die hohe Anzahl an Fans, die uns nach Würzburg begleiten werden. Das zeigt, dass die Fans trotz holprigem Auftakt in der Liga hinter der Mannschaft stehen." Für Wacker steht viel auf dem Spiel. Mit einem Pokaltriumph und dem damit verbundenen Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals könnten die Salzachstäder eine alles in allem doch recht enttäuschende Saison retten.
Auf Seiten der Kickers ist mit Michael Schiele ein alter Bekannter wieder am Werk am Dallenberg. Er hatte vergangene Woche für Außenstehende doch recht überraschend den bisherigen Coach Marc Reitmaier abgelöst. Schiele feierte am vergangenen Freitag ein traumhaftes Ligadebüt, als die Würzburger die Viktoria aus Aschaffenburg mit 4:0 besiegen konnten. Die Marschroute des FWK ist klar: Ab ins Finale!