
In der Frauen-Regionalliga Süd war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
SG Haitz – FFC Wacker München 2:1
In einer ausgeglichenen Begegnung fiel die Entscheidung erst im zweiten Spielabschnitt. Nachdem die erste Halbzeit torlos geblieben war, gelang Evelyn Schön in der 58. Minute der Führungstreffer für die SG Haitz zum 1:0. Die Antwort des FFC Wacker München ließ jedoch nicht lange auf sich warten, als Lea Brinz in der 69. Minute den Ausgleich zum 1:1 markierte. Die Schlussphase gestaltete sich hochemotional, wobei beide Mannschaften auf den Siegtreffer drängten. Das bessere Ende hatten schließlich die Gastgeberinnen für sich: In der 88. Minute war Vivien Schneider zur Stelle und erzielte das 2:1. Diesen knappen Vorsprung verteidigte die SG Haitz bis zum Schlusspfiff und sicherte sich damit die volle Punktezahl in diesem Heimspiel.
SC Freiburg II – Kickers Offenbach 2:3
Kickers Offenbach legte in der ersten Halbzeit eine hohe Effektivität an den Tag und ging bereits in der 14. Minute durch Vanessa Klich mit 0:1 in Führung. Die Gastmannschaft blieb am Drücker und baute den Vorsprung in der 31. Minute durch ein Tor von Lisa Kanthak auf 0:2 aus. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die Freiburger Reserve um den Anschluss und kam in der 51. Minute durch Amelie Schmitz zum 1:2. Die Hoffnung auf eine Wende erhielt jedoch nur zwei Minuten später einen Dämpfer, als erneut Vanessa Klich in der 53. Minute zum 1:3 traf. In der 71. Minute machte es Johanna Putzer mit ihrem Treffer zum 2:3 noch einmal spannend. In der verbleibenden Spielzeit warfen die Freiburgerinnen alles nach vorne, doch die Defensive der Offenbacherinnen hielt dem Druck stand und rettete den knappen Auswärtssieg über die Zeit.
SpVgg Greuther Fürth – SC Sand II 2:1
Lange Zeit blieb die Partie in Fürth ohne Torerfolg, da beide Hintermannschaften diszipliniert agierten. Erst in der Schlussviertelstunde nahm die Begegnung deutlich an Fahrt auf. In der 75. Minute brachte Emma Thornley die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 in Front. Die Führung währte jedoch nur kurz, da der SC Sand II fast postwendend eine Antwort parat hatte. Janina Häußler behielt in der 77. Minute vom Punkt die Nerven und verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Die Entscheidung in diesem hochemotionalen Schlagabtausch fiel in der 83. Minute, als Aurora Tornaquindici das 2:1 für die Gastgeberinnen markierte. Greuther Fürth verteidigte die knappe Führung in den letzten Minuten leidenschaftlich und behielt die drei Punkte auf eigenem Platz.
Eintracht Frankfurt III – Karlsruher SC 4:1
Eintracht Frankfurt III erwischte einen Start nach Maß und ging bereits in der 2. Minute durch Sari Kobayashi mit 1:0 in Führung. Die Frankfurterinnen kontrollierten das Geschehen und erhöhten in der 33. Minute durch Solveig Schlitter auf 2:0. Kurz vor der Halbzeitpause gelang dem Karlsruher SC durch Melissa Zweigner-Genzer in der 41. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1. Im zweiten Durchgang stellte die Eintracht jedoch den alten Abstand wieder her: Erneut war es Sari Kobayashi, die in der 62. Minute das 3:1 erzielte. Karlsruhe bemühte sich in der Folge um eine Ergebniskorrektur, doch die Frankfurter Defensive stand sicher. Tief in der Nachspielzeit, in der 95. Minute, markierte Nina Franco den Treffer zum 4:1-Endstand und besiegelte damit den deutlichen Heimsieg für Frankfurt.
TSG 1899 Hoffenheim II – SV 67 Weinberg 1:0
In einer defensiv geprägten Begegnung neutralisierten sich beide Mannschaften über die gesamte reguläre Spielzeit weitgehend. Die Partie war von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld und einer stabilen Abwehrarbeit auf beiden Seiten gekennzeichnet, wodurch klare Torchancen Mangelware blieben. Als bereits alles nach einer torlosen Punkteteilung aussah, überschlugen sich in der Nachspielzeit die Ereignisse. In der 93. Minute gelang Vivien Thomann der entscheidende Treffer zum 1:0 für die TSG 1899 Hoffenheim II. Unmittelbar nach diesem späten Tor pfiff der Unparteiische die Begegnung ab. Während der SV 67 Weinberg trotz einer über weite Strecken konzentrierten Defensivleistung mit leeren Händen dastand, feierten die Hoffenheimerinnen diesen Last-Minute-Erfolg ausgiebig.