
Marlon Bruns gehört zum kleinen, aber festen Stamm beim FC Oste/Oldendorf II, der bislang eine ganz starke Saison in der 1. Kreisklasse spielt. Schafft der FC den Aufstieg in die Kreisliga?
Dich kann man trotz deiner erst 24 Jahre schon als Oste/Oldendorf-Urgestein bezeichnen. Hattest du noch nie den Gedanken, mal bei einem anderen Verein zu spielen?
Ich bin froh, bei Oste/Oldendorf zu spielen, und sehe keinen Grund, zu einem anderen Verein zu wechseln. Wir haben bei uns im Verein eine super Gemeinschaft, egal ob auf oder neben dem Platz. Dazu gehören natürlich nicht nur die Spieler und Trainer, sondern insbesondere die freiwilligen Unterstützer auf allen Sportanlagen!
Du stehst aktuell mit der zweiten Mannschaft auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz in der 1. Kreisklasse. Wie siehst du Chancen auf einen Aufstieg in die Kreisliga?
Unsere Ausgangslage hinsichtlich der Tabelle ist sehr positiv, das habe ich in unserer zweiten Herren auch schon anders erlebt. Ich denke jedoch, dass man die aktuelle Situation realistisch einschätzen muss. Wir haben, wie auch unsere ersten Herren, einen sehr kleinen Kader und unterstützen uns Woche für Woche gegenseitig. Enorm wichtig sind dabei auch unsere treuen Begleiter aus der Ü 30 und der A-Jugend, die das Ganze überhaupt erst möglich machen.
Da wir jede Woche aufs Neue mit einer veränderten Mannschaft auftreten, ist die bisherige Ausbeute ganz vernünftig. Klar ist, wir spielen, um zu gewinnen, das macht bekanntlich am meisten Spaß. Die obere Tabellenhälfte wird sicherlich noch spannend bleiben, der Rückrundenstart trägt seinen Teil dazu bei.
Ihr spielt seit vielen Jahren mit einem kleinen Kader. Nervt es nicht auch ein wenig, dass man von Woche zu Woche schauen muss, dass man die Mannschaft voll bekommt? Als Kapitän bist du da sicherlich auch mit einbezogen.
Damit beschäftigen sich vorrangig die Trainer unserer Mannschaften. Ich bekomme jedoch regelmäßig die Rückmeldung, wie nervenaufreibend das Ganze sein kann. Wenn man den Aufwand als Mannschaft dann mit drei Punkten belohnen kann, dann ist das hoffentlich ein vernünftiger Ausgleich.