2026-09-15T07:42:51.547Z

Allgemeines

Keeper-Notstand: Bei Hankofen fängt aktuell der Tormanntrainer

Beim Bayernligisten sind momentan die beiden etatmäßigen Torhüter außer Gefecht

von Thomas Seidl · 02.09.2026, 14:10 Uhr · 0 Leser
Adrian Serowiec hat seinen Kasten zweimal in Folge sauber gehalten
Adrian Serowiec hat seinen Kasten zweimal in Folge sauber gehalten – Foto: Paul Hofer

Die SpVgg Hankofen-Hailing ist in der Bayernliga Süd die Mannschaft der Stunde, seit sieben Partien ungeschlagen und hat zuletzt dreimal in Folge ohne Gegentor gewonnen. Die letzten beide Male staunten die Fans der "Dorfbuam" allerdings nicht schlecht, denn zwischen den Pfosten stand Adrian Serowiec, der seine aktive Laufbahn eigentlich schon vor ein paar Jahren beendet hat und seither als Torwarttrainer beim Regionalliga-Absteiger tätig ist.

Schon seit sechs Wochen fehlt Ersatzkeeper Patrik Neumayer, der sich beim Pokalspiel in Dingolfing einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen hat. Der etatmäßige Stamm-Goalie Sebastian Maier laboriert an einer Bauchmuskelzerrung und verpasste deshalb die vergangenen beiden Partien. "Eine etwas skurrile Situation, die ich so auch noch nicht erlebt habe. Wenn mit Adrian etwas wäre, müsste ein Feldspieler ins Tor", sagt Hankofens Coach Tobias Beck, der ein Sonderlob für den 28-jährigen Serowiec parat hat: "Adrian hat es in Heimstetten und gegen Geretsried hervorragend gemacht. Wenn man zweimal zu Null hält, hat man definitiv viel richtig gemacht."


Dennoch hofft das SpVgg-Lager, dass Kapitän Maier bald wieder einsatzfähig ist. "Basti trainiert schon wieder locker. Allerdings ist so eine Bauchmuskelgeschichte nicht ganz unkompliziert. Eine falsche Bewegung und es kann schon wieder vorbei sein. Daher können wir aktuell keine seriöse Prognose treffen und müssen von Einheit zu Einheit schauen. Am Ende des Tages muss er selbst die Entscheidung treffen, wann er sich wieder spielfit fühlt", verrät Beck, der personell ansonsten seit Wochen nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Am Samstag gastieren Stefandl, Stockinger und Kameraden beim Aufsteiger TSV Schwabmünchen, der nach zwei klaren Siegen am Stück mit breiter Brust in das Duell gegen die Niederbayern gehen wird.