
Wegweisendes Spiel für 1860 München in der 3. Liga: Gegen Waldhof Mannheim zieht Markus Kauczinski erneut einen Junglöwen Manuel Pfeifer vor.
Update vom 25. Oktober, 13 Uhr: Die Aufstellung des TSV 1860 München ist da. Markus Kauczinski setzt fast auf dieselbe Elf wie gegen Duisburg. Für den gesperrten Tunay Deniz startet – wie erwartet – Max Christiansen. Auf Links erhält erneut Clemens Lippmann den Vorzug vor Manuel Pfeifer. Nicht Teil des Kaders ist Justin Steinkötter, der mit der Empfehlung von 20 Regionalliga-Toren zu 1860 München wechselte. Bereits gegen den MSV schaffte es der 26-Jährige nicht in den Kader.
Start-Aufstellung des TSV 1860 München: Thomas Dähne – Siemen Voet, Raphael Schifferl, Sean Dulic – Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Max Christiansen, Marvin Rittmüller – Kevin Volland – Florian Niederlechner, Sigurd Haugen.
Bank: Bachmann, Danhof, Philipp, Reinthaler, Maier, Pfeifer, Wolfram, Fassmann, Hobsch
Erstmeldung vom 24. Oktober, 12 Uhr: München – Kommt der TSV 1860 München jetzt ins Rollen? Nach dem geglückten Auftakterfolg von Markus Kauczinski wissen die Löwen noch nicht ganz, wo die Reise hingeht. Der eine wagt den Blick nach unten: Vier Punkte auf die Abstiegsränge. Der andere, den Blick nach oben: Vier Punkte hinter Platz drei, den 1. FC Saarbrücken. Und auch Löwen-Trainer Kauczinski hat die Zahl vier im Blick.
Vier Spieler fehlen in Mannheim aus dem Profi-Kader. Neben den Verletzten Morris Schröter, Kilian Jakob und Jesper Verlaat muss Kauczinski im Zentrum auch auf Tunay Deniz verzichten.
Der sowohl technisch begabte Mittelfeldstratege ist inzwischen auch als aggressiver Leader bekannt. Gegen den MSV Duisburg überzeugte Deniz (tz-Note: 2), sah aber erneut eine Gelbe Karte. Die 19. (!) in 49 Spielen im 1860-Trikot – und die fünfte in dieser Drittliga-Saison.
Ersetzen dürfte Deniz Max Christiansen, der bei Kauczinskis Debüt nur von der Ersatzbank kam. Ansonsten gaben die Löwen ihrem Trainer wenig Gründe, an der Aufstellung zu rütteln. Im Tor überragte Thomas Dähne, davor erledigte die Dreierkette aus Sean Dulic, Siemen Voet und Raphael Schifferl ihre Aufgabe mehr als ordentlich. Letzterer unterstrich unter der Woche nochmal seine Ambitionen: „Der Anspruch an mich selber ist nicht, jemanden zu vertreten – sondern so zu spielen, dass alle am Ende happy mit meiner Leistung sind.“
Auf der Schiene befindet sich dagegen ein Junglöwe auf der Überholspur: Clemens Lippmann dürfte gegen Waldhof Mannheim erneut gemeinsam mit Marvin Rittmüller die Linien beackern. Vorne drin haben Kevin Volland, Florian Niederlechner und der Löwen-Held gegen Duisburg, Sigurd Haugen, die besten Chancen in der Startelf zu stehen.