
Die Landesliga Südost befindet sich auf dem Endspurt in Richtung Winterpause, hat aber weiterhin einiges an Spektakel zu bieten. Während der KSC mit dem eigenen Unvermögen hadert, feiert der FC Schwabing ein Déjà-vu mit spätem Ausgleichstreffer.
Steven Toy, Trainer des Kirchheimer SC: "Heute haben wir uns zum ersten Mal in dieser Saison selbst um den möglichen Erfolg gebracht.
Nach einer frühen und vermeidbaren roten Karte spielen wir ab der 16. Minute in Unterzahl, gehen aber trotzdem verdient mit einer 1:0 in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte machen wir uns die Gegentore leider selbst.
Wilms hatte kurz vor Schluss noch die große Chance zum 3:3, doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Trotz des Ergebnisses bin ich stolz auf die Mannschaft.
Wir waren auch in Unterzahl immer wieder gefährlich und haben alles reingeworfen.
Mit unserer Qualität müssen wir so ein Spiel gegen Unterföhring eigentlich gewinnen – heute war einfach nicht das Glück auf unserer Seite."
Steven Zepeda, Trainer des FC Schwabing: "Wie schon im Hinspiel fiel das 2:2 spät in der Nachspielzeit, wieder ein Freistoß an der Mittellinie, wieder ist unser Keeper Julian Disterer mit Vorne, wieder Konsti Steinmaßl der sich dieses Mal im Luftduell durchsetzt und wieder ein IV, dieses Mal Noah Schad, der uns den Punkt mit seinem Treffer rettet!
Vielleicht wars diesmal sogar noch ein bisschen dramatischer, weil Freilassing selbst erst in der 92min in Führung geht.
Andreas Deiter (Trainer des ESV, Anm. d. Red.) meinte nach der PK zu mir: `Das war jetzt euer 15 Treffer in den letzten 5min.´
Ob's soviele sind weiß ich nicht, da müsst ich erst nachzählen, eins ist aber klar:
Uns darf man einfach nie abschreiben!"
Harald Mayer, Trainer des TSV Kastl: "Wir sind sehr gut in die Partie gestartet, hatten gute Chancen, sind aber in der Phase durch schlechte Rückwärtsbewegung mit 0:2 in Rückstand gegangen. Im Anschluss sind wir per Standard zum Anschluss gekommen und konnten dank eines Geistesblitzes von Grothe noch vor der Pause ausgleichen.
Nach der Pause können wir uns bei unserem Keeper Andi Peller bedanken, der mehrmals rettete und klar Mann des Spiels ist. Während Aubings Druckphase sind wir per Doppelschlag in Führung gegangen und haben es auch nach Aubings Anschluss souverän heruntergespielt.
Ich muss den Hut ziehen vor den Mentalitätsmonstern in meiner Mannschaft. Sie geben nie auf, glauben immer an sich. Das ist auch der Grund, warum wir momentan so gut dastehen."