2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Arban Guraziu (rechts) und der TSV Kareth gingen im Hinspiel gegen Tobias Scherzers Regenstaufer leer aus.
Arban Guraziu (rechts) und der TSV Kareth gingen im Hinspiel gegen Tobias Scherzers Regenstaufer leer aus. – Foto: Stefan Glötzl

Kareth meldet Sofort-Neuzugang – Thalmassings Spiel 1 nach Mrozek

Bezirksliga Süd, 16. Spieltag: Der fünftliga-erprobte Henri Fritze taucht gegen Regenstauf erstmals im TSV-Kader auf +++ Kellerduell beim BSC +++ Viehhausen schwer gefordert +++ Konträre Serien beim Duell Parsberg gegen Töging

Rückrunden-Auftakt in der Bezirksliga Süd! Im Fokus des 16. Spieltags steht allen voran das Top-Spiel des Zweiten TB/ASV Regenstauf gegen den Dritten TSV Kareth-Lappersdorf. Die Gäste hinken aber zwei Spiele hinterher. Beim TSV ist eine kurzfristige Neuverpflichtung erstmals spielberechtigt. Währenddessen hat Tabellenführer SV Wenzenbach die unbequeme Aufgabe in Ramspau vor der Brust, und im Verfolgerfeld messen der SV Schwarzhofen und der FC Viehhausen die Kräfte. Bereits am Samstag bestreitet der FC Thalmassing das erste Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Gregor Mrozek. Für die Roosters geht's dabei zum direkten Konkurrenten FC Pielenhofen-Adlersberg.

Samstag


Hinspiel: 1:3. Rund 16 Monate währte die Amtszeit von Gregor Mrozek als Übungsleiter des FC Thalmassing (12., 14). Zu Beginn dieser Woche erklärte der 45-Jährige seinen sofortigen Rücktritt. Ausschlaggebend war die aktuelle sportliche Talsohle. Null Punkte und nur ein mickriges Tor förderten die letzten fünf Auftritte zutage. Interimsweise übernahm der bisherige Co-Trainer Thomas Faltermeier. Mrozeks Hoffnung dürfte darin liegen, dass durch seine Entscheidung ein Ruck durch die Mannschaft geht. Und das ist auch vonnöten, steht doch als Nächstes das wichtige Auswärtsmatch beim Tabellennachbarn FC Pielenhofen-Adlersberg (11., 16) im Plan. Nur zwei Punkte trennen die Teams. Die Gastgeber radierten die Klatsche in Wenzenbach mit einem fulminanten 6:1-Sieg gegen Breitenbrunn aus. Dementsprechend dürfte es an Selbstvertrauen nicht mangeln.


Hinspiel: 3:1. Heimstärke als der neue Trumpf des 1. FC Schwarzenfeld (10., 17)? Der Sportpark scheint langsam aber sicher zu einer richtigen Festung zu avancieren. So holte die Hadasch-Formation in den vergangenen fünf Heimspielen 13 von 15 möglichen Punkten. Diese Serie will man weiter ausbauen, wenn am Samstag der VfB Bach (8., 20) sein Stelldichein gibt. Die Gäste haben aus dem verlorenen Hinspiel noch eine Rechnung offen. Gleichzeitig gilt es für den VfB, an die zuletzt beim 3:2-Erfolg in Regenstauf gezeigte Leistung anzuknüpfen.


Sonntag


Hinspiel: 1:0. Von einem „goldenen Herbst“ ist der FSV Prüfening (14., 13) bislang weit entfernt. Durch drei Niederlagen in Folge sind die Regensburger in die Relegationszone gespült worden. Jene soll natürlich schnellstmöglich wieder verlassen werden. Gelingt dem FSV zum Start der Rückrunde der Turnaround? Gegner ist die SpVgg Hainsacker (7., 20), die letzte Woche gegen Kareth (1:1) mit Leidenschaft und Kampfgeist Pluspunkte sammelte. Allerdings setzte es unter der Woche das Aus im Kreispokal. Mit einem Dreier in Prüfening könnte sich das Schneider-Gefolge weiter vom unteren Tabellenbereich absetzen.


Hinspiel: 1:4. Rechtzeitig zum Vorrunden-Abschluss fand der SV Schwarzhofen (6., 24) zurück in die Erfolgsspur. „Das 4:1 gegen Thalmassing war verdient und hat uns gutgetan“, so Trainer Adi Götz. Mit breiter Brust können die Kicker vom Kaplanacker somit in die Rückrunde starten. Der erste Gegner hat es in Form des FC Viehhausen (5., 27) aber in sich. Eine klare Niederlage mussten die Blau-Weißen Ende Juli in Viehausen hinnehmen. „Da ist noch eine Rechnung offen.“ Die Viehhausener haben ihrerseits etwas gutzumachen, eine Woche nach der klaren 1:5-Pleite in Parsberg. „Der Gegner hat drei Punkte mehr als wir: Man kann somit ein wenig vom Spitzenspiel der Verfolger sprechen“, findet Adi Götz. „Wir freuen uns aufs Spiel und wollen am Sonntag alles reinhauen.“


Hinspiel: 2:1. Einen Sofort-Neuzugang kann der zwei Spiele in Rückstand befindliche TSV Kareth-Lappersdorf (3., 31) vermelden. Seit Montag spielberechtigt, wird Henri Fritze beim Auswärtsspiel gegen den TB/ASV Regenstauf (2., 32) zum ersten Mal im TSV-Kader stehen. Der 22-jährige Offensivmann stammt aus Norddeutschland, hat bei Weiche Flensburg Fünftliga-Luft geschnuppert (39 Spiele). Sogar zwei Einsätze in der Regionalliga Nord stehen in seiner Vita. Grund für den Umzug nach Regensburg war, dass seine Freundin in Regensburg ein Studium aufnimmt. Auf Kareths Höhen hofft man natürlich auf eine sofortige Verstärkung: „Wir sind überglücklich, dass er den Weg zu uns gefunden hat. Er ist menschlich top, passt gut in den Kader und bringt höherklassige Erfahrung mit“, freut sich Co-Trainer Matthias Heigl. In der Zwischenzeit steht Fritzes neue Mannschaft vor einer echten Bewährungsprobe. Eine Niederlage in Regenstauf käme einem herben Rückschlag im Titelrennen gleich. Doch auch die Blitzer können sich keine Niederlage erlauben – nachdem es schon in der Vorwoche gegen Bach nicht zu Zählbarem gereicht hatte.


Hinspiel: 0:1. Zwei völlig konträre Serien prallen an der Hatzengrün aufeinander. Hier der TV Parsberg (4., 28), der überhaupt nicht mehr zu Bezwingen scheint und seit dem 5. Spieltag ungeschlagen ist. Dort der Tabellenletzte SV Töging (16., 9), der einfach nicht mehr in Tritt kommt und die letzten zehn Partien allesamt verloren hat. Eine klare Rollenverteilung also. Gewarnt sind die Hausherren dennoch, zumal das Hinspiel durch ein Kontertor knapp verloren ging. Seitdem ist aber natürlich viel passiert. Alles andere als ein souveräner Heimsieg wäre dann doch eine Überraschung.


Hinspiel: 1:2. Der SV Wenzenbach war dann doch eine Nummer zu groß. Trotz einer laut Coach Nizar Klica starken Darbietung, verlor der BSC Regensburg (15., 12) das Heimspiel gegen den Titelaspiranten mit 0:4. Punkte müssen gegen andere Teams her. Und da wären wir beim kommenden Spiel. Mit dem SV Breitenbrunn (13., 14) kommt eine Mannschaft mit ähnlicher Kragenweite an den Brandlberg. Die Reichold-Mannen sind voll auf Wiedergutmachung aus. So etwas wie am vergangenen Wochenende, als man in Pielenhofen mit 1:6 unterging, soll und darf nicht wieder passieren. Wichtige Zähler stehen auf dem Spiel; mal sehen, wer in diesem Kellerduell die besseren Nerven hat.


Hinspiel: 1:4. Wohin geht die Reise der SpVgg Ramspau (9., 18)? Die eingespielten 18 Punkte aus der Hinrunde sind auf jeden Fall eine gute Basis. Hält man diesen Punkteschnitt, sind die Chancen auf den direkten Klassenerhalt groß. Zusätzlichen Auftrieb dürfte den Grün-Weißen der jüngste 3:0-Heimerfolg gegen Prüfening gegeben haben. Diesen Sonntag ist die Romminger-Elf allerdings nur Außenseiter. Spitzenreiter SV Wenzenbach (36) gastiert am Regen-Ufer. Der Zuschauerkrösus der Liga ließ zuletzt ordentlich die Muskeln spielen, schoss 16 Tore in drei Spielen. Auf die Ramspauer Defensive wird also mächtig Arbeit zukommen. Allerdings hat die SpVgg schon oft genug bewiesen, dass sie immer für eine Überraschung gut ist.

Aufrufe: 016.10.2025, 17:00 Uhr
Florian WürtheleAutor