
In der Landesliga Nord sorgte der 21. Spieltag für eine faustdicke Überraschung an der Tabellenspitze. Vor teils beachtlichen Kulissen fielen auf den Plätzen der Region zahlreiche Tore, die sowohl den Kampf um die Meisterschaft als auch das Ringen um den Klassenerhalt maßgeblich beeinflussten. Besonders ein Fünffach-Torschütze in Schwedt und die deutliche Demontage des Tabellenführers in der Landeshauptstadt prägten das Geschehen an diesem Wochenende.
In einem Spiel, das lange Zeit von taktischer Disziplin und großer Nervosität geprägt war, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel eine Dynamik, die die Zuschauer in ihren Bann zog. Der favorisierte Schönower SV 1928 übernahm zunächst die Initiative und ging in der 61. Minute durch Hein-Peter Splett mit 0:1 in Führung. Es schien, als würde der Favorit seiner Rolle gerecht werden und die drei Punkte sicher nach Hause fahren.
Doch der FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03 bewies eine beeindruckende Moral und schlug im Stile einer Mannschaft zurück, die den Ernst der Lage erkannt hat. In der 68. Minute gelang Justin Wieher per Handelfmeter der Ausgleich zum 1:1, was dem Spiel eine völlig neue Wendung gab. Nur fünf Minuten später, in der 73. Minute, war es Theo Hahn, der mit seinem Treffer zum 2:1 den Endstand markierte und die Hausherren in Jubel versetzte.
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Vor 102 Zuschauern sicherte sich die Eintracht wichtige Punkte gegen den direkten Konkurrenten. Die Torfolge begann mit dem 0:1 durch Fabian Gehrt in der 23. Minute, woraufhin Max Hellwig in der 28. Minute den Ausgleich zum 1:1 markierte. Nino Purrmann drehte die Partie in der 40. Minute zum 2:1, und Florian Riehl erhöhte noch vor der Pause in der 43. Minute auf 3:1. Im zweiten Durchgang verkürzte Nico Hanse in der 55. Minute auf 3:2, bevor Patrick Mann in der 89. Minute mit dem 4:2 den Endstand herstellte.
In einer bis zum Schluss spannenden Begegnung sahen 90 Zuschauer den knappen Erfolg der Gäste. Tassilo Mahnke brachte Bernau in der 31. Minute mit 0:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang Ron Hass in der 50. Minute der Ausgleich zum 1:1 für Hennigsdorf. Den entscheidenden Treffer zum 1:2-Sieg für den FSV Bernau erzielte Ümit Ejder in der Nachspielzeit (90'+1).
Die 77 Zuschauer in Schwedt wurden Zeugen einer außergewöhnlichen Einzelleistung. Szymon Wierzchowski eröffnete den Torreigen in der 19. Minute mit dem 1:0 und legte in der 38. Minute das 2:0 nach. Ahmad Kamel Mardnli erhöhte in der 40. Minute auf 3:0, ehe Eric Kuhlmann in der 44. Minute den Ehrtreffer zum 3:1 für Bornim erzielte. Direkt nach der Pause setzte Szymon Wierzchowski seine Gala fort und traf in der 46. Minute zum 4:1, in der 56. Minute zum 5:1 und in der 61. Minute zum 6:1. Den Schlusspunkt setzte Rafal Mackowski in der 75. Minute mit dem 7:1.
Der Tabellenzweite gab sich vor 140 Zuschauern keine Blöße. Linus Eick sorgte mit einem Doppelschlag in der 18. Minute (1:0) und der 35. Minute (2:0) für eine komfortable Führung. Robin Schultze erhöhte in der 44. Minute auf 3:0. In der zweiten Halbzeit schraubten Julian Ullmann in der 70. Minute (4:0) und Ole Oppermann in der 85. Minute (5:0) das Ergebnis weiter in die Höhe.
Zepernick bleibt nach dem Erfolg vor 148 Zuschauern punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Paul Maurer stellte mit seinen Toren in der 13. Minute (1:0) und der 16. Minute (2:0) früh die Weichen auf Sieg. Yulian Andres Cordoba Moreno erhöhte in der 19. Minute auf 3:0. Zwar konnte Armand Ligouis in der 26. Minute auf 3:1 verkürzen, doch erneut Yulian Andres Cordoba Moreno stellte in der 44. Minute den 4:1-Pausen- und Endstand her.
In Glienicke sahen lediglich 48 Zuschauer ein Unentschieden. Justin Hippe brachte die Hausherren in der 32. Minute mit 1:0 in Führung. Unmittelbar nach Wiederanpfiff glich Tarik Wenzel in der 46. Minute zum 1:1 aus. In der Schlussphase wurde es turbulent: Erneut Justin Hippe traf in der 85. Minute zum 2:1, doch Ricky Djan-Okai sicherte Neustadt in der 88. Minute das 2:2.
Die Sensation des Spieltags ereignete sich vor 167 Zuschauern in der Landeshauptstadt. Zunächst schien alles nach Plan zu laufen, als Sebastian Lemgau den Spitzenreiter bereits in der 7. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Doch Diego Lima De Mello glich in der 28. Minute zum 1:1 aus. In der zweiten Halbzeit brach Viktoria ein: Magomed Makhadaev drehte die Partie in der 69. Minute zum 1:2. Ein Eigentor von Jonas Arnold in der 71. Minute bedeutete das 1:3. Patrice Donald Epale Otto sorgte schließlich mit seinen Toren in der 77. Minute (1:4) und der 90. Minute (1:5) für die herbe Heimpleite des Favoriten.
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