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Kann RB nochmal angreifen? Schlusslicht Hansa fordert Primus Hertha

Frauen-Regionalliga Nordost: Der 14. Spieltag im Überblick

von fue · 11.03.2026, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Steffen Gramm

Der 14. Spieltag der Frauen Regionalliga Nordost bietet ein Topspiel mit dem Verfolgerduell zwischen dem 1. FC Magdeburg und RB Leipzig II, während sich Tabellenführer Hertha BSC gegen das Schlusslicht F.C. Hansa Rostock beweisen darf. Oben kämpfen vier Teams um den einen Aufstiegsplatz, während unten der Dreikampf um den Klassenerhalt dramatische Züge annimmt. FC Carl Zeiss Jena II trifft auf Aufsteiger SV Eintracht Leipzig-Süd im Krisenduell, Türkiyemspor Berlin empfängt den 1. FFV Erfurt und SV BW Hohen Neuendorf will endlich den ersten Heimsieg feiern, wenn die Reserve des 1. FFC Turbine Potsdam zu Gast ist. Erst am 3. Mai komplettieren der 1. FFC Fortuna Dresden und Union Berlin II den Spieltag, der Weichen für Aufstieg und Abstieg stellen wird.

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Das Duell zwischen dem Tabellenfünften und dem Aufsteiger hat es in sich. Der FC Carl Zeiss Jena II steht mit 20 Punkten zwar auf einem soliden fünften Platz, doch die Formkurve zeigt beunruhigend nach unten. Fünf Niederlagen am Stück, das ist die erschreckende Bilanz der Thüringerinnen, die zuletzt beim 1. FC Union Berlin II mit 2:4 unterlagen. Trainer Christian Kucharz muss nun dringend die Wende einleiten, will man den Anschluss an die Spitzengruppe nicht endgültig verlieren. Gegenüber steht der SV Eintracht Leipzig-Süd, der als Aufsteiger mit 19 Zählern auf Platz sechs liegt und ebenfalls in einer kleinen Krise steckt. Drei Niederlagen in Serie, darunter ein bitteres 3:5 gegen den 1. FC Magdeburg, lasten auf dem Konto. Besonders prekär: Auswärts feierte Leipzig-Süd erst einen einzigen Sieg. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit 1:1, als Karla Görlitz die Gäste aus Jena in Führung schoss und Maleen Jankowski den späten Ausgleich markierte. Nun duellieren sich zwei angeschlagene Teams, die dringend Punkte benötigen, um den Abwärtsstrudel zu stoppen.

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Die Berlinerinnen von Türkiyemspor stehen mit 16 Punkten auf dem siebten Platz und haben den Abstiegskampf fürs erste hinter sich gelassen. Zuletzt gab es ein 1:1 gegen den 1. FFC Fortuna Dresden, bei dem man einen schnellen Ausgleich der Dresdnerinnen hinnehmen musste. Das Hinspiel gegen Erfurt gewann Türkiyemspor mit 2:1 durch späte Treffer von Rosalia Kullick und Angelina Lübcke, nachdem Lea Schrenk für die Thüringerinnen geführt hatte. Der 1. FFV Erfurt rangiert mit 14 Punkten auf dem neunten Platz und konnte den Abstand zur gefährlichen Zone merklich vergrößern. Zuletzt gab es einen wichtigen 2:0-Erfolg gegen die Reserve von Turbine Potsdam, bei dem Lea Schrenk und Mandy Uhl für die nötigen Tore sorgten und die Fortuna aus Dresden mit sechs Punkten Abstand hinter sich ließen. Trainer Gino Heinze weiß, dass ein Auswärtssieg die Tabellensituation noch deutlicher entspannen würde, während Greta Budde bei Türkiyemspor auf die Heimstärke setzt um sich im Mittelfeld festzubeißen.

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Der Spitzenreiter Hertha BSC empfängt das Schlusslicht F.C. Hansa Rostock mit breiter Brust und dem festen Ziel, den ersten Platz zu festigen. Die Berlinerinnen führen die Tabelle mit 29 Punkten und einer phänomenalen Tordifferenz von 43:7 an. Fünf Siege am Stück, darunter ein 2:1 gegen RB Leipzig II und ein 10:0-Kantersieg im Hinspiel gegen Hansa belegen die Überlegenheit. Damals traf Elfie Wellhausen gleich dreimal und Lotte Reimold doppelt, während Celine Hanto unglücklich ins eigene Netz traf und Elly Böttcher einen Strafstoß verwandelte. Trainer Tobias Kurbjuweit kann auf eine eingespielte Mannschaft bauen, die auch in der Rückrunde mit zwei Siegen gestartet ist. Für Hansa Rostock sieht die Welt dagegen düster aus. Mit nur sieben Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und lediglich drei Punkten auswärts droht der Abstieg. Zuletzt gab es eine 1:3-Heimniederlage gegen SV BW Hohen Neuendorf, bei der Amy Heese zwar den Anschlusstreffer markierte, die Treffer von Alexandra Almasalme, Chantal Pistorius und Sarah Tiede aber die nächste Pleite besiegelten. Trainer Ringo Scholz steht vor der nahezu unlösbaren Aufgabe, den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verringern.

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Das Spitzenspiel des Spieltags führt den Drittplatzierten 1. FC Magdeburg gegen den Vierten RB Leipzig II aufs Feld. Die Gastgeberinnen aus Sachsen-Anhalt sind zuhause noch ungeschlagen und mit zwei Siegen aus zwei Rückrundenspielen in die zweite Saisonhälfte gestartet. Zuletzt gab es einen fulminanten 5:3-Erfolg beim SV Eintracht Leipzig-Süd, bei dem Helene Baumann, Lara Montzki, Amy Cienskowski mit einem Doppelpack und Charlotte Klein für Torjägerfreude sorgten. Noch liegen 2 Punkte zwischen Magdeburg und der Tabellenführung, da die Hertha bei Punktgleichheit das deutlich bessere Torverhältnis wahrt. Und die Mannschaft aus Leipzig ist kein Kanonenfutter auf dem Magdeburger weg zur Spitze: RB Leipzig II gewann fünf der letzten sechs Auswärtsspartien und präsentiert sich mit 25 Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von 47:18 Toren als offensivstärkste Mannschaft der Liga. Erst nach sieben Siegen in Serie musste das Team von Trainer Benjamin Eta zuletzt gegen Hertha mit 1:2 die erste Niederlage hinnehmen. Im Hinspiel gab es ein mitreißendes 2:2, bei dem Latoya Maxine Bach zweimal für Magdeburg traf, ehe Kyra Spitzner und Leonie Preußler ausglichen. Nun gilt es für die Leipzigerinnen, einen der direkten Konkurrenten in der Tabellenspitze zu ärgern, während Magdeburg den Angriff auf den Platz an der Sonne fortsetzen will.

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Der Aufsteiger SV BW Hohen Neuendorf empfängt die zweite Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam in einem Duell, das für beide Teams existenziell wichtige Punkte bringen könnte. Hohen Neuendorf steckt mit acht Punkten tief im Abstiegskampf. Bisher gelang zuhause noch kein einziger Sieg, doch zuletzt gab es einen befreienden 3:1-Auswärtserfolg beim F.C. Hansa Rostock, bei dem Alexandra Almasalme, Chantal Pistorius und Sarah Tiede für den ersten Dreier seit Langem sorgten. Trainer Christian Liedtke muss nun endlich den ersten Heimsieg einfahren, will man den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen verringern. Das Hinspiel in Potsdam verloren die Hohen Neuendorferinnen zwar mit 3:4, zeigten aber, dass sie durchaus in der Lage sind Tore zu schießen. Der 1. FFC Turbine Potsdam II steht mit 16 Punkten auf dem achten Platz und ist ebenfalls noch nicht sicher über den Berg. Zuletzt gab es eine 0:2-Niederlage gegen Erfurt, bei der die Treffer von Lea Schrenk und Mandy Uhl die nächste Pleite besiegelten. Trainer Thomas Kandler muss aufpassen, dass seine Reserve nicht noch in den Abstiegskampf gerät, während Hohen Neuendorf unter Druck steht, endlich vor eigenem Publikum zu punkten.

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