2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: FSV Admira

Kann-Cup in Mittenwalde: Frankonia vorn, Admira mit Licht und Schatten

Zwei Wettbewerbe am heutigen Tag: enge Tabellen, klare Resultate, lange Gesichter

Der Kann-Cup des FSV Admira 2016 hat am heutigen Samstag in Mittenwalde einen ganzen Hallentag in Zahlen und Emotionen gepresst. Im Turnier der II. Männer endete die große Gruppe mit einem engen Spitzenfeld, in dem Admira II und der SC Blau-Weiß Schenkendorf jeweils sieben Punkte sammelten. Am Abend im Wettbewerb der I. Männer übernahm der SV Frankonia Wernsdorf 1919 die Spitze der Tabelle. Zehn Minuten Spielzeit pro Partie ließen keinen Raum für lange Erklärungen – jede Szene wog schwer, jede Schwäche stand sofort im Ergebnis.

Kann-Cup II: Ein Auftakt, der sofort sortiert
Im Kann-Cup II der Männer wurde in einer großen Gruppe gespielt, die Spielzeit betrug zwölf Minuten. Fünf Mannschaften bestritten zehn Partien, und die Tabelle zeigt nach Abschluss ein enges Bild: Der FSV Admira 2016 II steht mit 7 Punkten und 8:3 Toren an der Spitze, punktgleich folgt der SC Blau-Weiß Schenkendorf mit 7 Punkten und 6:8 Toren. Dahinter reiht sich SV Grün-Weiß Union Bestensee II mit 6 Punkten und 5:7 Toren ein, gefolgt von SG Wacker Motzen II (4 Punkte, 9:5 Tore) und SV Schönefeld 1995 (4 Punkte, 7:12 Tore).

Kann-Cup II: Admira II liefert die klarsten Akzente
Der Gastgeber setzte in diesem Turnier deutliche Markierungen. Admira II gewann zum Start 3:1 gegen Schönefeld, verlor anschließend 0:1 gegen Grün-Weiß Union Bestensee II, spielte 1:1 gegen Wacker Motzen II – und fand danach sichtbar in die Spur: ein 4:0 gegen Blau-Weiß Schenkendorf und ein weiteres 4:0 gegen denselben Gegner standen am Ende als kräftige Ausrufezeichen. Gerade diese beiden deutlichen Siege prägten den Eindruck, weil sie in einem Turnier mit wenigen Spielen besonders schwer wiegen.

Kann-Cup II: Schenkendorf punktet, aber kassiert die höchsten Niederlagen
Der SC Blau-Weiß Schenkendorf kam ebenfalls auf sieben Punkte, allerdings mit 6:8 Toren. Das Turnier begann mit einem 2:1 gegen Wacker Motzen II und einem weiteren 2:1 gegen Grün-Weiß Union Bestensee II, später gab es ein 2:2 gegen Schönefeld. Doch die beiden 0:4-Niederlagen gegen Admira II drückten nicht nur das Torverhältnis, sie verschoben auch die Wahrnehmung des gesamten Turnierverlaufs – zwei Spiele, die in einer kurzen Gruppe fast wie ein eigener Abschnitt wirken.

Kann-Cup II: Motzen II und Schönefeld schwanken zwischen Wucht und Bruch
SG Wacker Motzen II sammelte vier Punkte bei 9:5 Toren. Das 6:0 gegen Schönefeld war das deutlichste Ergebnis des Turniers und zeigte, wie schnell ein Spiel in der Halle kippen kann. Gleichzeitig gab es Niederlagen gegen Schenkendorf (1:2) und gegen Grün-Weiß Union Bestensee II (1:2) sowie ein 1:1 gegen Admira II. Schönefeld wiederum schloss mit vier Punkten und 7:12 Toren ab: nach dem 0:6 folgte ein 4:1 gegen Grün-Weiß Union Bestensee II und ein 2:2 gegen Schenkendorf – ein Turnier mit harten Gegensätzen, in dem sich Aufbäumen und Rückschläge direkt abwechselten.

Kann-Cup I: Frankonia Wernsdorf übernimmt die Spitze
Am Abend wechselte der Fokus auf den Kann-Cup I der Männer, gespielt wurde in einer großen Gruppe mit sieben Teams und nur zehn Minuten Spielzeit pro Partie. Nach 21 Spielen führt der SV Frankonia Wernsdorf 1919 die Tabelle mit 14 Punkten und 16:6 Toren an. Dahinter folgt die SG Wacker Motzen mit 11 Punkten und 11:10 Toren. SV Grün-Weiß Union Bestensee liegt mit 10 Punkten und 12:10 Toren auf Rang drei, der FSV Admira 2016 steht mit 9 Punkten und 9:12 Toren auf Platz vier. Es folgen SV Blau-Weiß Dahlewitz (5 Punkte, 11:14 Tore), SV Siethen 1977 (5 Punkte, 5:9 Tore) und SV Rangsdorf 28 (4 Punkte, 7:10 Tore).

Kann-Cup I: Admira startet stark, wird aber hart gebremst
Der Gastgeber begann den Abend mit einem 3:1 gegen Rangsdorf 28 und setzte mit einem 2:1 gegen Blau-Weiß Dahlewitz nach. Auch das 2:1 gegen Grün-Weiß Union Bestensee passte in dieses Bild eines Teams, das sich im eigenen Turnier zunächst stabil zeigte. Gleichzeitig legte der weitere Verlauf offen, wie schnell ein Abend kippt: Es folgte eine 1:2-Niederlage gegen Siethen 1977, ein 1:2 gegen Wacker Motzen – und am Ende das klare 0:5 gegen Frankonia Wernsdorf 1919. Diese letzte Partie drückte nicht nur das Torverhältnis, sie zog auch einen harten Schlusspunkt unter einen wechselhaften Gastgeberauftritt.

Kann-Cup I: Frankonia bleibt vorne, auch weil es im direkten Vergleich sitzt
Der Spitzenreiter gewann früh 2:1 gegen Grün-Weiß Union Bestensee und setzte mit einem 3:0 gegen Blau-Weiß Dahlewitz nach. Das 5:0 gegen Admira im letzten Spiel des Turniers war das deutlichste Ergebnis Frankonias an diesem Abend. Dazu kam ein 3:3 gegen Wacker Motzen und ein 1:1 gegen Siethen 1977 – Ergebnisse, die zeigen, dass auch an der Spitze nicht alles glatt durchlief, aber genug Stabilität vorhanden war, um am Ende vorne zu stehen.

Kann-Cup I: Motzen und Bestensee liefern die offensten Spiele
Die SG Wacker Motzen spielte sich auf 11 Punkte, darunter ein 1:0 gegen Siethen, ein 2:1 gegen Rangsdorf, ein 2:1 gegen Admira und ein 1:1 gegen Dahlewitz. Gleichzeitig gab es das 3:3 gegen Frankonia und eine 2:4-Niederlage gegen Bestensee. Grün-Weiß Union Bestensee kam auf 10 Punkte, gewann 2:1 gegen Rangsdorf, 4:2 gegen Motzen, 3:3 gegen Dahlewitz und 1:0 gegen Siethen – und musste Niederlagen gegen Frankonia (1:2) und Admira (1:2) einstecken. Die Ergebnisse dieser beiden Teams erzählen vom Turnierkern: viele knappe Kanten, aber auch Ausschläge, die sofort Wirkung auf die Tabelle haben.

– Foto: SV Frankonia Wernsdorf

Kann-Cup I: Dahlewitz, Siethen und Rangsdorf kämpfen um Punkte
Blau-Weiß Dahlewitz holte fünf Punkte und fiel dabei vor allem durch zwei unterschiedliche Gesichter auf: ein 5:2 gegen Siethen und ein 3:3 gegen Bestensee stehen einem 0:3 gegen Frankonia sowie einem 1:2 gegen Admira gegenüber, dazu ein 3:0-Sieg blieb aus, stattdessen endeten mehrere Spiele eng. Siethen 1977 kam ebenfalls auf fünf Punkte, gewann 2:1 gegen Admira, spielte 1:1 gegen Frankonia und 0:0 gegen Rangsdorf, verlor jedoch 0:1 gegen Motzen und 0:1 gegen Bestensee sowie 2:5 gegen Dahlewitz. Rangsdorf blieb bei vier Punkten, holte den 3:1-Sieg gegen Dahlewitz und ein 0:0 gegen Siethen, musste aber Niederlagen gegen Admira, Bestensee, Motzen und Frankonia hinnehmen. In dieser Zone zeigt sich die Härte des Modus: Jede Niederlage bleibt stehen, jede kleine Chance auf Anschluss ist sofort an ein Ergebnis gebunden.

Ein Hallentag, der keine Pausen kennt
Mit zwei abgeschlossenen Turnieren bleibt als Summe ein Tag, der den Hallenfußball in seiner ganzen Kompaktheit zeigt. Im Kann-Cup II setzte Admira II mit den beiden 4:0-Siegen die klarsten Marken, in der Endabrechnung reicht es mit sieben Punkten ganz nach oben. Im Kann-Cup I nimmt Frankonia Wernsdorf 1919 mit 14 Punkten den ersten Platz, während Admira im Mittelfeld landet – getragen von frühen Siegen, gebremst von späten Rückschlägen. Der Kann-Cup endet damit nicht mit einer einzigen Geschichte, sondern mit zwei: einer knappen Spitze am Nachmittag und einem klaren Tabellenführer am Abend.

– Foto: Veranstalter

Aufrufe: 03.1.2026, 22:25 Uhr
redAutor