
Der Tabellensiebte der Verbandsliga Südwest darf sich auf ein Gastspiel des 1. FC Saarbrücken freuen. Der kurdische Club schaffte den Einzug ins Viertelfinale mit einem 4:1-Sieg in Schiffweiler, nachdem man eine Runde zuvor den FV Bischmisheim zu Hause nach Verlängerung mit 2:1 besiegt hatte.
Jetzt steht der Verein vor der großen Aufgabe, einen geeigneten Veranstaltungsort zu finden. Auf der Hermann-Röchling-Höhe, wo der FC Kandil normalerweise seine Heimspiele austrägt, kann das Spiel nicht stattfinden, weil die Voraussetzungen für die zu erwartende Zuschauermenge dort sicher nicht zu erfüllen sind. Eine Alternative wäre das Völklinger Stadion, in dem aber im Moment Bauarbeiten laufen.
Unser Regionalligist, der FC Homburg muss ebenfalls zu einem Verbandsligisten aus dem Südwesten reisen und zwar zum Spitzenreiter nach Geislautern. Die Mannschaft von Jan Hauser hat sich dieses Topspiel durch zwei 2:0-Auswärtssiege in Runde 2 und 3 verdient. In Steinbach-Scheuern machte man mit zwei schnellen Treffern in den ersten vier Minuten alles klar und eine Runde zuvor zog der FC Reimsbach ebenfalls mit 0:2 den Kürzeren.
Einen echten Lokalschlager erwartet die Zuschauer in Schwarzenbach. Das Spitzenteam aus der Verbandsliga Nordost muss gegen den Zweiten der Schröderliga ran. Der FSV Jägersburg hat zu diesem Viertelfinal-Kracher dabei gerade mal 10 Kilometer zurückzulegen, ist dann aber als klassenhöhere Mannschaft eindeutig in der Favoritenrolle.
Das vierte Spiel wurde an die Köllerbacher Burg gelost. Dort macht der derzeit Tabellenletzte aus Saarbrücken seine Aufwartung. Ende Januar hatten die Sportfreunde das Meisterschaftsspiel auf dem Kieselhumes gegen den SV Saar 05 mit 3:2 gewonnen und sind nicht nur deshalb klar favorisiert.
Josef Kreis, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses des SFV, erklärte: „Mit der Auslosung steigt die Spannung im Sparkassen-Pokal Saar weiter. Das Viertelfinale verspricht attraktive Duelle und echte Flutlichtatmosphäre auf den saarländischen Sportplätzen. Wir freuen uns auf spannende Pokalabende und viele Zuschauerinnen und Zuschauer.“