
Am Wochenende kommt es in der Bezirksliga zum richtungsweisenden Duell zwischen den SF Schwefingen und dem VfL Weiße Elf Nordhorn. Beide Teams kämpfen unmittelbar um Platz vier, der aktuell von Weiße Elf gehalten wird. Während Nordhorn mit einem Sieg einen wichtigen Schritt Richtung Winterpause machen könnte, will Schwefingen den Abstand verkürzen und den direkten Konkurrenten unter Druck setzen. Vor dem Spiel zeigt sich Weiße-Elf-Coach Frank Westerink kämpferisch – und richtet klare Worte an sein Team.
Wenn am Wochenende der direkte Kampf um Platz vier steigt, stellt sich Weiße-Elf-Coach Frank Westerink auf ein intensives Duell ein. „Wir erwarten einen heißen Kampf um Platz vier am Wochenende – wahrscheinlich auf einem schwer bespielbaren Boden“, betont er mit Blick auf die Wetterbedingungen der vergangenen Tage. Die Mischung aus Regenfällen und Frost werde das Geläuf zusätzlich beeinflussen. „Jetzt durch die Regenfälle und dann jetzt den Frost wird der mit Sicherheit dann tief sein, der Boden. Und deswegen wird das ein Kampf werden, den wir auch angehen werden und annehmen wollen.“
Aktuell liegen die Nordhorner mit 29 Punkten auf dem vierten Rang, Schwefingen folgt drei Zähler dahinter – bei einem Spiel weniger. Die Ausgangslage ist also klar, wie Westerink nüchtern festhält: „Es brauch ja keine großartige Rechnung, aber mit einem Sieg sind wir sechs Punkte vor. Dann hat Schwefingen noch das Nachholspiel, dann hätten wir schon mal einen Drei-Punkte-Vorsprung vor Schwefingen – das ist natürlich nochmal ein schöner Abschluss dann.“
Für Weiße Elf geht es also darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die anstehende Winterpause zu sichern. Dabei spielt auch das Restprogramm eine Rolle, denn Westerink weiß: „Wenn dann das letzte Spiel, das allerletzte Spiel gegen Altenlingen, die ja noch schlechter bestückt sind mit den Plätzen, gerade aktuell ausfallen sollte, dann geht man halt auf Platz vier in die Winterpause, dafür wollen wir alles tun.“
Personell entspannt sich die Lage rechtzeitig vor dem wichtigen Auswärtsspiel. „Es sind auch alle wieder zurück“, erklärt der Trainer, auch wenn es bei einem Rückkehrer kleine Einschränkungen gibt: „Joshua da Cunha ist jetzt leider geschwächt durch die Erkältung dieser Woche, aber ist auch wieder im Kader zurück, genauso wie Philip Steinbach, der nach Rotsperre wieder zwischen den Pfosten stehen wird.“
Damit sieht Westerink sein Team gut gerüstet: „Von daher sind wir guter Dinge, dass wir mit einer guten Mannschaft dann Richtung Schwefingen reisen werden und dann versuchen, auch was Zählbares herauszuholen.“ Gleichzeitig hat die Mannschaft aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen, wie der Coach betont: „…und uns vielleicht auch für die Hinspiel-Niederlage, wo Schwefingen deutlich überlegen war, zu revanchieren und uns jetzt dann die drei Punkte zurückzuholen.“
Mit dieser Mischung aus kämpferischer Einstellung, personeller Stabilisierung und klarer Zielsetzung reist Weiße Elf Nordhorn also nach Schwefingen – bereit, den nächsten wichtigen Schritt im engen Rennen um Platz vier zu setzen.