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Kammeberg gegen ASV – Koston wird dort Trainer im Sommer: „Keine einfache Situation“

Bezirksliga Nord

von Moritz Stalter · 22.03.2024, 21:28 Uhr · 0 Leser
Matthias Koston wechselt aus Kammerberg zum ASV Dachau.
Matthias Koston wechselt aus Kammerberg zum ASV Dachau. – Foto: SpVgg Kammerberg

Die SpVgg Kammerberg gastiert am heutigen Samstag (13 Uhr) beim ASV Dachau. Für Matthias Koston wird es ein besonderes Spiel.

Kammerberg – Während die Dachauer dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigen, wird es für Kammerbergs Spielertrainer Matthias Koston ein schwieriger Nachmittag. Koston spielte lange Zeit für den ASV Dachau. Auch nachdem er 2017 seine Trainerkarriere in Reichertshausen startete, ist der Kontakt nie abgerissen.

Dass der 33-Jährige irgendwann als Coach zu seinem Herzensclub zurückkehren wird, war sicher – und ist seit einigen Wochen beschlossene Sache. Koston übernimmt die Dachauer zur neuen Saison. Offen ist, ob er dann einen Bezirks- oder einen Kreisligisten trainieren wird.

„Natürlich verfolge ich, was in Dachau passiert. Der ASV braucht Punkte“

Matthias Koston von der SpVgg Kammerberg.

„Das ist keine einfache Situation. Natürlich verfolge ich, was in Dachau passiert. Der ASV braucht Punkte“, sagt Koston. Dann fügt er an: „Noch bin ich Trainer der SpVgg Kammerberg. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich immer alles gebe.“ Geschenke werden die Kammerberger also sicher nicht verteilen. Der ASV darf sich auf einen engagierten Gegner einstellen, der zuletzt ebenfalls überzeugt hat. Die Spielvereinigung zeigte am vergangenen Spieltag mit dem 2:1-Erfolg gegen Tabellenführer Manching, zu was sie fähig ist. Allerdings gelingt es der Koston-Elf nicht, diese Leistung immer abzurufen.

Die Dachauer um Trainer Bozo Peric hoffen, dass am heutigen Samstag nicht die Manching-Kammerberger auf dem Platz stehen. Doch viel mehr will sich Peric nicht mit dem Gegner beschäftigen. Er schaut auf seine Mannschaft und hofft, dass sie effizienter Auftritt als beim 2:0-Erfolg gegen Nord Lerchenau und vor allem Unentschieden gegen Freising (2:2). „Wir haben zwar in beiden Spielen zwei Tore erzielt, es hätten aber mehr sein können – vielleicht sogar sein müssen“, so Peric.

Dann wären es sechs Punkte aus den beiden Spielen gewesen. So stehen die Dachauer weiterhin unter Druck. Daran wird sich auch in den kommenden Wochen nichts ändern, denn die Konkurrenz im Tabellenkeller punktet ebenfalls fleißig. Die Stadtwälder brauchen eine Serie, um die Relegationsplätze zu verlassen. Diese soll am heutigen Samstag starten. Ausgerechnet der zukünftige Trainer und dessen Team wollen die Spielverderber sein. Eine besondere und brisante Situation. (stm)