2026-05-29T11:52:36.002Z

Pokal

Kakoko nach Pokalsieg: „Matchplan wurde zu hundert Prozent erfüllt“

Differdingen verteidigt immerhin den Pokal

von KI m. Paul Krier · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Nach der verpassten Meisterschaft fiel Differdingen nach dem Pokalsieg ein Stein vom Herzen
Nach der verpassten Meisterschaft fiel Differdingen nach dem Pokalsieg ein Stein vom Herzen – Foto: paul@lsn.sarl

Am Freitagabend fand das mit Spannung erwartete Endspiel der Coupe de Luxembourg zwischen dem FC Differdingen 03 und dem FC Victoria Rosport statt. Vor gut 5.000 Zuschauern, wobei etwas überraschend der Großteil Rosport zuzuordnen gewesen sein dürfte, zeigten die Differdinger von Beginn an, dass sie als Favoriten ins Spiel gegangen waren. Bereits in der 7.Minute brachte Abreu sein Team mit einem strammen Geschoss unter die Latte in Führung. Differdingen dominierte eine insgesamt schwache erste Halbzeit, bis Buch in der 43.' auf 2:0 erhöhte, nachdem Rauch ihn mit einer präzisen Flanke bedient hatte.

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Nach der Halbzeitpause startete Rosport etwas engagierter in einen nur geringfügig besseren zweiten Abschnitt. In der 53.' sorgte Abreu jedoch mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung, als er einen abgefälschten Ball im Fünfmeterraum verwandelte. Doch Rosport gab sich nicht auf: Kyereh verkürzte in der 64.' auf 3:1, nachdem ein Verteidiger einen Ball zuvor unglücklich abgefälscht hatte. Die Differdinger Antwort folgte schnell, als der eingewechselte Hadji in der 70.' einen Elfmeter verwandelte und das Ergebnis auf 4:1 stellte. Rosport hatte zwar einige Torchancen, darunter einen Freistoß von Brkljaca, der knapp das Tor verfehlte, doch der Rückstand war zu groß. Differdingen kontrollierte das Spiel bis zum Ende und sicherte sich den Pokalsieg.

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Rosport-Trainer Martin Forkel und der Differdinger Coach Yannick Kakoko vor dem Spiel
Rosport-Trainer Martin Forkel und der Differdinger Coach Yannick Kakoko vor dem Spiel – Foto: paul@lsn.sarl

FCD-Trainer Yannick Kakoko: „Im Kontext von letzter Woche (d.Red.: den verpassten Meistertitel) hat uns das frühe Tor sehr viel Selbstvertrauen gegeben, aber wir wollten das auch. Wir wollten von Anfang an zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Das Team hat das überragend gemacht und sehr gut umgesetzt. Abgesehen vom Resultat war die Spielweise sehr gut, der Matchplan wurde zu hundert Prozent erfüllt, deswegen bin ich sehr stolz.

Bei diesen Wetterbedingungen wussten wir, dass Rosport gefährlich sein kann, wenn wir zu schnell nach vorne spielen, durch das es dann Kontermöglichkeiten geben kann. Aus diesem Grund wollten wir geduldig sein. Es ist immer ein schmaler Grat. Ich finde, dass die Jungs es im Kontext von dieser Woche mental gut gemacht haben und deswegen kann ich nur stolz sein und ich bin sehr, sehr glücklich darüber.“

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FCD-Verteidiger Kevin D'Anzico: „Ehrlich gesagt war kein Druck da. Das Pokalfinale war für die Mannschaft sehr wichtig, nicht nur, weil es ein schöner Titel ist, sondern auch aufgrund dessen, was uns in Bissen passiert war. Die Meisterschaft so abzuschließen war wirklich bitter. Wir wollten das Endspiel gewinnen, um uns selbst für die Saison zu belohnen, die wir gespielt haben und für alle Menschen, die hinter uns standen, für den Verein, die Trainer, den Präsidenten und einfach jeden. Ich denke, wir haben es verdient, eine solche Saison so abzuschließen.

Uns ist heute ein Stein vom Herzen gefallen, denn der Stachel nach Bissen saß tief, das muss man ehrlich so sagen. Die Art und Weise, wie wir die Meisterschaft verloren haben, war nicht leicht zu verarbeiten. Deswegen war die Freude nach dem Pokalsieg umso größer. Ich denke, wir haben die Sache von der ersten Minute an klar gemacht, so wie wir es uns vorgenommen hatten, deswegen bin ich stolz auf die Mannschaft!“

Das Siegerfoto
Das Siegerfoto – Foto: paul@lsn.sarl

Der eingewechselte junge Rosporter Mittelfeldspieler Ruben Sousa: „Es ist immer ein schönes Gefühl, vor der ganzen Familie und all den Fans zu spielen. In meinem Alter ist es aber nicht leicht, in einem so schweren Spiel reinzukommen. Das frühe 0:1 war nicht schön, doch wir versuchten weiter die Mannschaft von der Bank aus anzufeuern. Die Trainer haben auch ich Bestes probiert, um noch etwas herauszuschlagen.

Jeder wusste, dass es da noch nicht vorbei war. Woran es lag, dass es nicht besser lief, fällt mir schwer zu sagen. Wir waren auf jeden Fall motiviert. Ich denke, wir haben alles gegeben, doch Differdingen ist natürlich ein richtig guter Gegner mit guten Spielern. So gesehen lag es dann auch nicht nur an uns, manchmal kann man nichts machen und der Gegner ist schlicht besser.“