2026-06-09T05:59:15.975Z

Spieler der Woche

Jonas Becker: „Was mich in Berlin am meisten nervt"

TSV Rudow Abwehrspieler wird in die Elf der Woche gewählt und ist ein Garant für den Berlin-Liga-Klassenerhalt

von far · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser
Jonas Becker
Jonas Becker – Foto: Verein

FuPa Berlin präsentiert den wertvollsten Spieler – der vergangenen Woche. Nicht nur Tore sind hier entscheidend, auch unsere Community trägt dazu ihren Teil bei: Stimmen für die Akteure, die in den einzelnen Spielberichten abgegeben werden können, fließen in die Bewertung ein ⭐ Jonas Becker vom geretteten Berlin-Ligisten TSV Rudow wird FuPas Spieler der Woche in Berlin (Unten gehts zum Interview)

Mit dem 3:1-Heimsieg gegen den Berliner SC sicherte sich der TSV Rudow den Klassenerhalt in der Berlinliga. Innenverteidiger Jonas Becker (Füchse, BFC Preussen und Viki Jungend) gehörte dabei zu den prägenden Akteuren und wurde anschließend sowohl in die Elf der Woche als auch zum FuPa-Spieler der Woche gewählt. Im Interview spricht der 24-Jährige über die schwierigen Wochen im Abstiegskampf, die besondere Atmosphäre in Rudow und seine sportlichen Ziele.

Interview

Jonas, wie groß ist die Erleichterung darüber, dass ihr den Klassenerhalt geschafft habt?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben leider durch das Urteil drei Punkte abgezogen bekommen und waren dadurch wieder voll im Abstiegskampf dabei. Den Druck haben wir natürlich alle gespürt und wahrscheinlich hat man diesen bei uns auch in den letzten Spielen gesehen. Umso glücklicher und erleichterter waren wir, als wir am vergangenen Freitag bei unserem letzten Heimspiel gegen den Berliner SC 3:1 gewinnen konnten und uns den Klassenerhalt sichern konnten.

Was zeichnet den TSV Rudow besonders aus?

Uns zeichnet aus, dass wir jeden Gegner in der Liga schlagen können. Wir haben großartige Qualitäten und ein durchmischtes Team mit älteren erfahrenen und jüngeren hungrigen Spielern. Wir besitzen eine starke Mentalität und jeder Spieler trägt seinen Anteil bei. Zudem sind wir ein sehr harmonisches Team. Wir verstehen uns alle sehr gut und haben sehr viel Spaß untereinander.

Wo liegt für dich der größte Unterschied zu deinen früheren Stationen bei Preussen und den Füchsen?

Für mich der deutlich kürzere Fahrweg zum Trainingsplatz. Ich wohne direkt in der Nähe.

Wirst du auch in der kommenden Saison für Rudow spielen?

Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.

Welcher Verein war für dich immer ein Traumziel?

Ich wollte schon immer für den FC Bayern München spielen. Seitdem ich mit dem Fußballspielen angefangen habe, bin ich Fan und schaue so gut wie jedes Spiel. Und als Berliner bin ich selbstverständlich Fan von Hertha BSC und würde mich freuen, wenn sie wieder in der 1. Bundesliga spielen würden.

Jonas Becker (ganz links) in Aktion für den BFC Preussen
Jonas Becker (ganz links) in Aktion für den BFC Preussen – Foto: Christof Lehner

Traust du dir zu, irgendwann noch höherklassig als in der Berlinliga zu spielen?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, als Sportler hat man immer hohe Ambitionen und will besser werden und auf hohem Niveau spielen. Ob es irgendwann bei mir höher wird als die Berlinliga, wird die Zukunft zeigen. Eins kann ich aber sagen: Die Berlinliga ist eine sehr starke Liga. Ich glaube, sie war selten so ausgeglichen wie in dieser Saison.

Gibt es innerhalb der Mannschaft jemanden, zu dem du besonders aufschaust?

Ich würde sagen alle, weil wir uns als Mannschaft sehr gut verstehen und mit Respekt behandeln. Wir haben so viel zu lachen im Training und es macht einfach Spaß, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen.

Welche Medien und Plattformen nutzt du regelmäßig, um dich über Fußball zu informieren?

Ich vermute mal, dass FuPa weit oben mit dabei ist. Man sieht alle Ergebnisse und bekommt alle Informationen, die man benötigt. Egal zu welcher Liga man etwas nachgucken möchte. Die Liveticker helfen da natürlich sehr. Ich persönlich benutze FuPa und Fußball.de.

Welcher Trainer hat dich in deiner Entwicklung besonders geprägt?

Ich finde, jeder Trainer war prägend für mich. Egal ob in der E-Jugend, A-Jugend oder jetzt im Herrenbereich. Von jedem Trainer lernt man etwas und nimmt etwas mit. Jeder Mensch ist verschieden und dementsprechend auch jeder Trainer. Es gibt gute Zeiten und weniger gute Zeiten. Von allem habe ich etwas mitgenommen und bin jetzt so, wie ich bin.

Zum Abschluss: Was nervt dich in Berlin am meisten?

Am meisten nervt mich der Verkehr. Vor allem zum Berufsverkehr. Wenn man dann noch in der Woche ein Auswärtsspiel hat und bis ans andere Ende der Stadt fahren muss, fährt man schon mal zwei Stunden vor dem Treffpunkt los. Als arbeitende Person kann das dann schon stressig und nervig sein.

Jonas Becker

TSV Rudow

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