2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Brach mit seinem Tor kurz nach der Pause den Bann und brachte Rot-Weiss Wittlich auf die Siegerstraße: Mohammad Rashidi
Brach mit seinem Tor kurz nach der Pause den Bann und brachte Rot-Weiss Wittlich auf die Siegerstraße: Mohammad Rashidi – Foto: Andreas Klein

Johannes Morgens macht ersten Arzfelder Saisonsieg perfekt

Rheinlandliga: Westeifeler drehen Spiel gegen Kirchberg – Schneifeler Höhenflug hält an – Wittlichs Trainer wechselt den Sieg ein und bleibt an der Spitze. BILDERGALERIE

SG Schneifel – SG Mülheim-Kärlich ⇥4:1 (2:1)

Jan Pidde (17.) brachte die Schneifeler nach einer Flanke von Yannik Moitzheim per Kopf in Führung. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Gäste-Torjäger Pascal Steinmetz (26.), ehe erneut Pidde (34.) die Hausherren in Führung schoss. Diesmal traf der Stürmer flach ins linke Eck. „Wir haben mit einer Raute begonnen, da wir uns auch ein bisschen daran orientiert haben, wie Ahrweiler im Pokal gegen Mülheim-Kärlich (4:0) gespielt hat. So konnten wir das Zentrum für uns gewinnen und über schnelle Konter zum Erfolg kommen. Jan Pidde war krankheitsbedingt leicht angeschlagen und hat trotzdem so viel geackert wie jeder andere und sich dabei auch belohnt“, sagte Stephan Simon, Trainer der Vereinigten aus Stadtkyll, Auw, Ormont, Hallschlag, Esch und Feusdorf. Der eingewechselte Ben Kerner erzielte im zweiten Durchgang das 3:1, nachdem Moitzheim auch das dritte Tor des Tages aufgelegt hatte. Nach einem Konter erhöhte erneut Pidde (85.) mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel zum 4:1-Endstand. Durch den Sieg hat die Sportgemeinschaft nun endgültig den direkten Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt.

SG Schneifel: Koziol – Moitzheim (75. Hoffmann), Pidde (87. Brieger), Görres, Fuchs (53. Kerner), Davis Spruds, Reetz, Backes, Dans Spruds (90. Lachmann), Stolz, Zeimmes

Schiedsrichterin: Naemi Breier (Zerf)

Zuschauer: 280

Tore: 1:0 Jan Pidde (17.), 1:1 Pascal Steinmetz (26.), 2:1 Jan Pidde (34.), 3:1 Ben Kerner (70.), 4:1 Jan Pidde (85.)

SG Arzfeld – TuS Kirchberg ⇥2:1 (0:1)

Trotz zahlreicher Chancen musste der Aufsteiger aus dem Islek kurz vor der Pause einen herben Dämpfer hinnehmen, nachdem Jonas Heimer (40.) die Gäste in Führung gebracht hatte. Im zweiten Durchgang verlängerte Johannes Morgens einen Einwurf, ehe Jakob Lempges zur Stelle war und per Kopf den Ausgleich erzielte. Kurz vor dem Ende traf Morgens (90.) selbst nach einem Eckstoß zum viel umjubelten 2:1 für die Kombination aus Arzfeld, Daleiden, Dasburg und Dahnen, die somit den ersten Saisonsieg feiern durfte. „Heute genießen, und nächste Woche geht es weiter – viel mehr gibt es gar nicht zu sagen. Wir sind brutal froh, endlich mal wieder gewonnen zu haben. Das war eine extrem gute Mannschaftsleistung, bei der wir über 90 Minuten nie den Faden verloren haben. Im ersten Durchgang hatten wir so viele Chancen, dass wir da eigentlich schon mit zwei Toren in Führung gehen müssen“, sagte Florian Moos, Spielertrainer der Arzfelder.

SG Arzfeld: Moos – J. Propson, M. Lempges (75. Juchmes), Trenz (64. Kockelmann), Schmitz, J. Lempges (87. Sterges), Ewen, Morgens, B. Propson, Bisschops (64. Ewerz), Mayers

Schiedsrichter: Ayoub Driouache (Trier)

Zuschauer: 170

Tore: 0:1 Jonas Heimer (40.), 1:1 Jakob Lempges (79.), 2:1 Johannes Morgens (90.)

FV Rübenach – SV Rot-Weiss Wittlich ⇥0:4 (0:0)

Nach einer verhaltenen Anfangsphase brauchten die Gäste 38 Minuten bis zur ersten Großchance durch Jonas Ercan. Torlos ging es in die Kabinen. Im zweiten Durchgang steigerte sich Wittlich. Mohammad Rashidi sorgte mit einem sehenswerten Abschluss aus kurzer Distanz für die Führung (52.). Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung markierte Christopher Bibaku seinen siebten Saisontreffer. Meliani Saim erhöhte wenige Sekunden nach seiner Hereinnahme auf 3:0 (78.). Den Schlusspunkt setzte der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Jonas Ercan, der nach einer Ecke einnetzte (89.). Dank des vierten Ligaerfolgs in Serie verteidigte Rot-Weiss die Tabellenführung.

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Trainer Fahrudin Kuduzovic bilanzierte: „Nach dem kräftezehrenden Pokalspiel am Dienstag gegen Eintracht Trier (0:2) habe ich meinen Jungs die Müdigkeit angemerkt. Darauf waren wir vorbereitet, haben abwartender gespielt und blieben geduldig. Rübenach hat zu Beginn sicher gestanden. Nach dem Seitenwechsel haben wir die zweite Luft bekommen und mit Teamfußball dominiert.“

Wittlich: Berhard – Harig, Rashidi (68. Chagraoui), Rizvani, Bayraktar, Herrig (54. Bibaku), Shehada (65. Wollny), Habbouchi, Ercan, Lauer (78. Saim), Moroz (58. Tonner)

Schiedsrichter: Pascal Lichtenthäler (Daaden)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 Mohammad Rashidi (52.), 0:2 Christopher Bibaku (56.), 0:3 Meliani Saim (78.), 0:4 Jonas Ercan (89.)

Aufrufe: 013.10.2025, 11:30 Uhr
Vinzenz Anton / Alexander KristAutor