– Foto: Volkhard Patten

16 Elfer sind nötig

HESSENPOKAL: +++ A-Junioren des JFV Oberau beugen sich FSV Frankfurt, während es die B-Junioren ds TV Kefenrod mächtig spannend machen +++

Altenstadt/Wolferborn (zr). Die erste Runde des A- und B-Juniorenfußball- Pokalwettbewerbs auf Verbandsebene war Endstation für die beiden Pokalsiegerteams des Kreises Büdingen. Trotz überzeugender Leistungen mussten die A-Junioren des JFV Oberau (0:5 gegen FSV Frankfurt), als auch die B-Junioren der JSG Kefenrod den Erfolg ihrer Gegner akzeptieren. Dabei fiel die Niederlage der B-Junioren (5:6 nach Elfmeterschießen) äußerst knapp aus.

JFV Oberau – FSV Frankfurt U19 0:5 (0:2). Mit dem Hessenligisten vom Bornheimer Hang trat der erwartet schwere Gegner in Altenstadt gegen den heimischen Kreisligisten an. Den besseren Start erwischte Oberau, doch in der 2. Minute konnte eine sehr gute Torchance nicht genutzt werden. Nur wenig später fiel aber doch der Führungstreffer durch Bozikovic für das Gästeteam (5.). Der Gastgeber versuchte mit viel Laufarbeit dem spielerisch und läuferisch besseren FSV das Leben schwer zu machen. Nach 31 Minuten erzielte Hadzimusic mit seinem Treffer den Halbzeitstand. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Imek auf 3:0. Auch in der 2. Hälfte war das Gästeteam etwas stärker. Aber Oberau konnte durch Konter auch Tormöglichkeiten erspielen, scheiterte einmal am Torpfosten. Oberau ging trotz des Klassenunterschieds und des hohen Tempos bis an seine Leistungsgrenze. Der Gast- geber musste noch zwei Treffer von Halilovic (66./82.) hinnehmen. Die Effektivität bei der Verwertung der Torchancen machte den größten Leistungsunterschied zugunsten des drei Klassen höher spielenden Gästeteam deutlich. Oberau: Benjamin Gies; Jonah Loos, Kai Schmied, Niklas Sachs, Maximilian Weitzel, Finn Schäfer, Paul Birx, Janis Lang, Helge Wagner, Taner Tasci, Nicolas Schubert, Luhay Bahe, Tom Czermak, Ahmed Arabo, Nicolas Wenzel (Trainer: Mustafa Tasci, Yohan Valencia). Schiedsrichter: Robert Kahlbau (Frankfurt) hatte keinerlei Probleme..

JSG Kefenrod – JSG Linsengericht 5:6 n.E. (0:0, 0:0, 0:0). Der heimische Kreisligist hatte in Wolferborn den Gelnhäuser Pokalsieger zu Gast. Nach einer klaren Niederlage des Kefenröder Teams in der Saisonvorbereitung ging der Gast als Favoriten in die Partie. Doch diesmal zeigte der Büdinger Pokalsieger eine wesentlich stärkere Leistung. In der 1. Hälfte waren die Spielanteile gleich verteilt, bei den Torchancen konnte der Gast ein leichtes Plus verzeichnen. Nach dem Seitenwechsel blieben die Spielanteile un- verändert. Jetzt war Kefenrod dem Führungstreffer näher. Beiden Teams war zum Ende der regulären Spielzeit bei den sehr milden Temperaturen die kräftezehrenden Spiele der letzten Wochen leistungsmäßig anzumerken. Die Verlängerung blieb ihnen nicht erspart, doch es blieb weiterhin beim leistungsgerechten Remis. Die Ent- scheidung musste nun vom „Punkt“ fallen. Auch hier war eine Verlängerung nötig, denn erst nach dem insgesamt 16. Schützen hatte der Gast den Sprung in die nächste Runde geschafft. Kefenrod: Marius Wolf; Dominic Diehl, Simon Kögler, Philipp Naumann, Jana Mehmel, Mike Traumüller, Jona Appel, Yannik Sinner, David Helfrich, Jan Lutz, Marlon Louis Mohr, Tom Gowin, Reza Rahimi, Linus Velte, David Weber (Trainer: Matthias Appel, Stephan Wolf, Patrick Appel). Tore: 0:1 Denis Gelen, 1:1 Mike Traumüller, 2:1 Marlon Louis Mohr, 2:2 Joshua Altmann, 3:2 Reza Rahimi, 3:3 Patrick Stein, 4:3 Yannik Sinner, 4:4 Jannis Pfaff, 5:4 Jona Appel, 5:5 Jona Eichhorn, 5:6 Kai Spengler. Schiedsrichter: Michael Heß (Hanau).



Aufrufe: 023.10.2019, 06:10 Uhr
Kreis-AnzeigerAutor

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