JFV muss vom Start da sein

U17-Kicker bleiben in der Regionalliga 14 Spiele für den Klassenerhalt – Zum Start kommt Osnabrück

BREMERHAVEN. Mit zweiwöchiger Verspätung starten die U17-Talente des JFV Bremerhaven in die Saison in der Fußball-Regionalliga Nord. Mehrere Corona-Fälle im Team sorgten dafür, dass die am höchsten spielende Nachwuchsmannschaft der Region eine Zwangspause einlegen musste. Doch am Sonntag ist es endlich soweit: Die Schützlinge von Trainer Sören Aldag haben am Sonntag die B-Junioren des VfL Osnabrück zu Gast (13 Uhr, Speckenbütteler Park).

Bremerhaven
3:1
VfL Osnabr.

Aldag ist zuversichtlich, dass Corona seine Mannschaft nicht zu stark zurückgeworfen hat. Den betroffenen Spielern geht es inzwischen wieder gut und auch die Kicker, die in Quarantäne mussten, haben sich individuell fit gehalten. „Wir konnten mit der Hälfte des Kaders normal weitertrainieren“, berichtet Aldag, der die U17 von Sasa Pinter übernommen hat. Pinter wiederum steht jetzt bei der U19 an der Seitenlinie, der in der Verbandsliga Bremen gute Chancen eingeräumt werden, den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen.

Für die jüngeren JFV-Talente geht es dagegen darum, in der zweithöchsten Spielklasse im U17-Bereich – darüber kommt nur noch die Bundesliga – den Klassenerhalt zu schaffen. „Natürlich wollen wir am Ende über dem Strich stehen. Dafür müssen wir in jedem Spiel alles raushauen, was wir haben. Aber mit Kampf allein wird es auf diesem Niveau nicht gehen. Wir brauchen auch taktische Disziplin und wollen versuchen, Fußball zu spielen“, sagt Aldag, der auch als sportlicher Leiter für den JFV tätig ist.

Linus Urban als Vorbild

Seine Spieler haben das Selbstbewusstsein, mit diesen Vorgaben umgehen zu können. Dafür ist Moritz Busch, der im Mittelfeld die Fäden zieht, ein gutes Beispiel. „Wir wollen drei Punkte gegen Osnabrück holen. Ein Punkt wäre mir zu wenig“, betont der Bremer, der schon für den FC Oberneuland, den VfB Oldenburg und den Blumenthaler SV gekickt hat. Dreimal in der Woche pendelt der Gymnasiast per Bus und Bahn von seinem Zuhause in Bremen-Oberneuland in die Seestadt zum Training – macht anderthalb Stunden für eine Strecke. „Der JFV hat einen guten Ruf. Ich kenne Linus Urban, der vor mir hier in der U17 gespielt hat. Der ist zu Werder gewechselt“, erklärt der Blondschopf, warum er die Mühe auf sich nimmt. Busch macht kein Geheimnis daraus, dass der JFV, für den er seine zweite Saison spielt, ein Sprungbrett für ihn sein könnte, um zu Werder Bremen zu wechseln: „Ich hatte schon mehrere Probetrainings bei Werder und war auch schon beim FC St. Pauli.“

Aldag findet es positiv, dass einige seiner Spieler höhere Ziele haben, denn die Tatsache, dass man sich in Bremerhaven für ein Nachwuchsleistungszentrum eines Profi-Clubs empfehlen kann, sei für den JFV die beste Werbung überhaupt. Nicht umsonst ziehe man auch Spieler aus der Wesermarsch, den Landkreisen Cuxhaven und Rotenburg und eben Bremen an. Allerdings seien die Topspieler wie eben Moritz Busch auch in der Pflicht, ihre Ansprüche mit Leistung zu untermauern.

Der von Corona beeinflusste Modus der Regionalliga stellt für die JFV-Talente eine Herausforderung dar. Die Regionalliga wurde in eine Nord- und in eine Süd-Staffel geteilt, in der jeweils acht Mannschaften vertreten sind. Somit bleiben dem Aldag-Team gerade mal 14 Spiele, um die Punkte für den Klassenerhalt zu holen – und das bei wohl drei Absteigern pro Staffel. „Die Anpassungsphase darf nicht zu lange dauern. Wir müssen auf den Punkt da sein“, schildert der JFV-Coach die Folgen. Neben Osnabrück muss sich sein Team mit Werder Bremen II, Hannover 96 II, dem JFV Bremen, dem SC Borgfeld, dem JFV Nordwest (Oldenburg) und dem SV Meppen auseinandersetzen.

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Aufrufe: 04.9.2021, 07:15 Uhr
/ Nordsee-Zeitung/ dirAutor