
Für die Jetzendorfer Landesliga-Fußballer ist es das wichtigste Spiel schlechthin: Am Sonntag sind sie zu Gast beim FSV Pfaffenhofen – Derby.
Jetzendorf – Zum Rückrundenstart wartet gleich ein Highlight auf die Landesliga-Fußballer des TSV Jetzendorf: Am Sonntag um 14 Uhr gastiert die Elf von Trainer Markus Pöllner beim Lokalrivalen FSV Pfaffenhofen. Im Hinspiel gewann Jetzendorf knapp mit 1:0 – diesmal spricht vieles für den Gastgeber.
Pfaffenhofen liegt aktuell drei Punkte vor dem TSV Jetzendorf, der nach zwei starken Dritteln der Hinrunde zuletzt etwas an Boden verlor. Während die Pöllner-Elf an den vergangenen sechs Spieltagen nur einen Sieg holte und in den letzten beiden Partien torlos blieb, hat der FSV nur eine seiner letzten zehn Begegnungen verloren.
Der Trend spricht also klar für die Gastgeber, die mit viel Selbstvertrauen in das Nachbarschaftsduell gehen. „Pfaffenhofen ist auf jeden Fall ein Gegner mit extrem hoher individueller Qualität, der den Umbruch vor dieser Saison super gemeistert hat und personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann“, sagt Pöllner. „Das wird ein sehr, sehr schweres Spiel für uns.“
Von einem kompletten Kader ist der TSV Jetzendorf aktuell weit entfernt. Die Personalsituation hat sich weiter verschärft – insbesondere in der Defensive. Torhüter Daniel Witetschek plagen wieder Schulterprobleme, ein Einsatz ist unwahrscheinlich. „Es könnte sein, dass das schon die Winterpause für ihn bedeutet“, so Pöllner. Bei Lorenz Kiermair sieht es wegen anhaltender Fußprobleme ähnlich aus.
Hinzu kommen krankheitsbedingte Ausfälle: Dustin Kothmair und Tim Greifenegger stehen nicht zur Verfügung, Luca Magiera befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Damit ist die Defensive stark ausgedünnt. In der Offensive sieht es besser aus, doch auch hier könnten Spieler ausfallen. So mussten Julius Donnert und Felix Heckmeier das Training unter der Woche angeschlagen abbrechen – ihr Einsatz am Sonntag ist fraglich.
„Im Moment kommt bei uns leider viel zusammen, und das wird in den nächsten Wochen wahrscheinlich nicht besser werden“, fasst Pöllner die Lage zusammen. Trotz der schwierigen Voraussetzungen erwartet er ein emotionales Spiel mit großer Kulisse – und hofft auf mindestens einen Punkt.