
Der Fußball-Landesligist TSV Jetzendorf schiebt sich nach einem hochverdienten 1:0-Erfolg in Aindling auf Tabellenplatz drei vor.
Mit einem hochverdienten 1:0-Sieg beim TSV Aindling hat sich der TSV Jetzendorf am gestrigen Sonntagabend auf Rang drei in der Tabelle der Fußball-Landesliga Südwest vorgeschoben. Schütze des Goldenen Tores war in der 77. Minute Leon Nuhanovic, der nach einem Freistoßtrick den Ball aus 15 Metern zentraler Position ins rechte untere Ecke setzte.
Ein 1:0 mit Ach und Krach? Mitnichten, denn der TSV Jetzendorf gewann das Match in Aindling mehr als verdient.
Trainer Markus Pöllner hatte vor dem Match bei seinem Team um mehr Effizienz gebeten – doch die Spieler taten ihm den Gefallen nicht. Serienweise wurden beste Einschussmöglichkeiten verballert. Entweder wurden die Schüsse der Jetzendorfer im letzten Moment von der vielbeinigen Abwehr der Gastgeber abgeblockt, oder Aindlings Torwart Luca Berger machte klare Torchancen zunichte.
Konnte der Gastgeber im ersten Spielabschnitt wenigstens eine Chance durch Torjäger Markus Kugler verzeichnen, ließ der Gast aus Jetzendorf im zweiten Spielabschnitt gar nichts mehr anbrennen. Die Abwehr um den sicheren Keeper Daniel Witetschek stand bombensicher, auch bei den phasenweise etwas wild vorgetragenen Angriffsversuchen des heimischen Teams.
Fabian Willibald und Spielertrainer Markus Pöllner hatten in der zentralen Abwehrposition alles im Griff. Nach der Pause schnürten die Jetzendorfer ihren Gastgeber phasenweise total ein, doch etwas Zählbares wollte (noch) nicht herausspringen.
Nach gut einer Stunde Spielzeit verflachte das Spiel etwas, beide Teams waren mehr mit sich selbst beschäftigt. In dieser Phase war es ein Ping-Pong-Spiel, die Kugel sprang hin und her.
In der 77. Minute erzielte Leon Nuhanovic dann doch den letztlich Goldenen Treffer. Leon Heinzlmair war 18 Meter vor dem Strafraum in halblinker Position gefoult worden. Tim Greifenegger legte sich das Spielgerät zurecht. Doch anstatt zu schießen, spielte er den Ball kurz zu Leon Nuhanovic, der mit zwei anderen Mitspielern eine eigene Mauer neben der des Gastgebers gebildet hatte. Nuhanovic nahm den Ball an, drehte sich und traf.
Der TSV Jetzendorf geht nun gut gerüstet in die kommenden Aufgaben, denn es stehen mit Stätzling und Olching zwei Top-Teams auf der Agenda.