2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Jena strauchelt beim 1. FC Magdeburg – Babelsberg siegt im Torrausch

Regionalliga Nordost: Die Übersicht aller Partien des 31. Spieltags.

von red · Heute, 16:08 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger

In der Regionalliga Nordost wurde der heutige Abschluss des 31. Spieltags ausgetragen. Während die Aufstiegshoffnungen an einem Ort einen herben Dämpfer erhielten, sorgten torreiche Begegnungen und späte Entscheidungen für hochemotionale Momente auf den Plätzen, die das Tabellenbild in der Verfolgergruppe und im Mittelfeld noch einmal kräftig durchwirbelten.

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Im heimischen Volksstadion lieferte sich der Greifswalder FC einen leidenschaftlichen Kampf gegen die VSG Altglienicke. In einer Partie, die von taktischer Disziplin und hoher Einsatzbereitschaft geprägt war, suchten beide Mannschaften lange nach einer Lücke im gegnerischen Abwehrverbund. Der entscheidende Moment ereignete sich noch vor der Halbzeitpause: Osman Atilgan erzielte in der 38. Minute den Treffer zum 1:0 für die Greifswalder. Trotz der Bemühungen der Berliner Gäste, in der zweiten Hälfte den Ausgleich zu erzwingen, verteidigten die Hausherren den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff.

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In Berlin kam es zum hochemotionalen Traditionsduell zwischen dem BFC Dynamo und dem Spitzenreiter 1. FC Lokomotive Leipzig. Vor einer elektrisierenden Kulisse untermauerte der Gast aus Sachsen von Beginn an seine Aufstiegsaspirationen. Das Tor des Abends fiel bereits in der ersten Halbzeit, als Ayodele Adetula in der 21. Minute den Treffer zum 0:1 markierte. In der Folge entwickelte sich eine hitzige Begegnung, in der die Berliner leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage anrannten, jedoch immer wieder an der stabilen Defensive des Tabellenführers scheiterten.

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FC Rot-Weiß Erfurt hat im Heimspiel gegen FC Eilenburg eine Zwei-Tore-Führung nicht ins Ziel gebracht und beim 3:3 einen schmerzhaften Dämpfer hinnehmen müssen. Nach den Treffern von Ben-Luca Moritz in der 30. Minute und Obed Chidindu Ugondu in der 33. Minute schien die Partie früh in die gewünschte Richtung zu kippen. Doch Eilenburg blieb im Spiel und arbeitete sich mit großer Entschlossenheit zurück.

Nach dem Anschluss von Corvin Kosak in der 58. Minute glich Tom Ronny Fischer in der 72. Minute aus. Raphael Assibey-Mensah brachte Erfurt in der 79. Minute noch einmal nach vorn, ehe Noah Baumann nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand traf. Erfurt liegt damit bei 58 Punkten auf Rang drei, verpasste aber die Chance, den Druck auf die Konkurrenz weiter zu erhöhen. Eilenburg bleibt mit 23 Punkten Vorletzter, hat sich mit diesem Comeback aber ein kräftiges Lebenszeichen erkämpft.


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Für die BSG Chemie Leipzig war dieses 4:2 ein Sieg mit Wucht und Bedeutung. Vor 4999 Zuschauern legte die Mannschaft mit den Treffern von Stanley Ratifo in der 30. Minute und Kay Seidemann in der 31. Minute einen furiosen Start hin. Doch auch diese Partie blieb nicht geradlinig. Der FC Hertha 03 Zehlendorf kam nach der Pause mutig zurück und stellte die Gastgeber plötzlich vor große Fragen.

Nasuhi Noah Jones traf in der 49. Minute zum Anschluss, Diren-Mehmet Günay glich nur eine Minute später zum 2:2 aus. In dieser Phase drohte Chemie das Spiel aus der Hand zu verlieren. Doch in der Schlussphase sorgte Julius Hoffmann mit seinen Treffern in der 85. und 87. Minute für die Entscheidung. Chemie Leipzig verbessert sich auf 34 Punkte und verschafft sich Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Hertha 03 Zehlendorf bleibt mit 14 Punkten abgeschlagen Letzter und steht dem Abstieg weiter bedrückend nah.


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Der Hallescher FC hielt seine theoretischen Chancen mit einem Heimsieg gegen Hertha BSC II aufrecht. Vor heimischer Kulisse an der Saale agierten die Gastgeber konzentriert und gingen in der 21. Minute durch Vin Kastull mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit kontrollierte Halle das Geschehen und sorgte schließlich für die Entscheidung, als Lucas Ehrlich in der 63. Minute den Treffer zum 2:0-Endstand markierte.

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Eine emotionale Achterbahnfahrt erlebten die Zuschauer beim Duell zwischen dem Chemnitzer FC und dem ZFC Meuselwitz. Zunächst wurden die Hausherren kalt erwischt, als Florian Hansch bereits in der 7. Minute die Führung zum 0:1 für die Gäste erzielte. Kurz vor der Pause gelang Jonas Marx in der 43. Minute der Ausgleich zum 1:1. Die Freude währte jedoch nur kurz, da René Eckardt die Meuselwitzer in der 52. Minute erneut mit 1:2 in Front brachte. Die Chemnitzer bewiesen in der Schlussphase jedoch große Leidenschaft: Dejan Bozic traf in der 85. Minute zum 2:2, bevor Felix Müller in der Nachspielzeit (90.+3) den viel umjubelten Siegtreffer zum 3:2-Endstand markierte.

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Ein Torfestival sahen die Fans beim Aufeinandertreffen des Aufsteigers BFC Preussen und dem SV Babelsberg 03. Die Partie begann kurios mit einem Eigentor von Charmaine Häusl in der 2. Minute zum 0:1. Die Preussen drehten das Spiel zunächst durch Philipp Kühn in der 23. Minute und Luca Romeo Butkovic in der 38. Minute zur 2:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel brachen bei den Gastgebern jedoch alle Dämme. Gordon Büch glich in der 56. Minute zum 2:2 aus, bevor innerhalb einer Minute in der 63. Minute Jannis Lang zum 2:3 und Linus Queißer zum 2:4 trafen. Zwar verkürzte Lenny Stein in der 71. Minute per Foulelfmeter auf 3:4, doch Nils Schätzle in der 80. Minute und George Didoss in der Nachspielzeit (90.+6) stellten den hochemotionalen 3:6-Endstand her.

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Eine Überraschung ereignete sich bei der Partie des 1. FC Magdeburg II gegen den Tabellenzweiten FC Carl Zeiss Jena. Vor 1594 Zuschauern hielt Jena dem Druck im Aufstiegsrennen nicht stand. Magnus Baars brachte die Magdeburger in der 59. Minute mit 1:0 in Führung. Zwar glich Manassé Eshele in der 66. Minute für die Thüringer zum 1:1 aus, doch danach spielten nur noch die Hausherren. Erneut Magnus Baars in der 75. Minute, Robert Leipertz in der 80. Minute und Hector Hink in der 83. Minute schraubten das Ergebnis in einem hochemotionalen Finale auf 4:1 hoch.

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Vor 1004 Zuschauern im Werner-Seelenbinder-Stadion lieferten sich der FSV 63 Luckenwalde und der FSV Zwickau einen zähen Kampf um jeden Zentimeter Boden. Lange Zeit sah es nach einer torlosen Punkteteilung aus, in der keine der beiden Mannschaften den entscheidenden Akzent setzen konnte. Erst in der Schlussphase bewiesen die Westsachsen den längeren Atem. In der 89. Minute erzielte Luca Prasse den viel umjubelten Treffer zum 0:1-Auswärtssieg.

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