2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
– Foto: Imago Images

Jena stolpert in Greifswald, Chemie Leipzig und Chemnitzer FC jubeln

Regionalliga Nordost: Die Übersicht über die Partien des 13. Spieltags.

Drei Spiele, drei Geschichten: Der heutige Samstag in der Regionalliga Nordost hatte es in sich. Verfolger Carl Zeiss Jena ließ beim 3:3 in Greifswald überraschend Punkte liegen, Chemnitz kämpfte sich gegen Zehlendorf zu einem wichtigen Sieg, und Chemie Leipzig feierte im Duell mit Hertha BSC II einen emotionalen Befreiungsschlag.

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Vor 11300 Zuschauern zeigte der Spitzenreiter aus Leipzig einmal mehr seine Qualität. Der Hallesche FC erwischte den besseren Start und ging in der 7. Minute durch Bocar Baro in Führung. Doch Lok reagierte mit der ganzen Routine eines Tabellenführers: Ayodele Adetula drehte das Spiel mit Treffern in der 27. und 40. Minute. Kurz vor der Pause brachte Fabrice Hartmann Halle mit dem 2:2 zurück in die Partie, ehe Adetula in der 58. Minute erneut zuschlug und mit seinem dritten Treffer den Grundstein zum Auswärtssieg legte. Nach der Gelb-Roten Karte für Bocar Baro in der 71. Minute spielte Halle in Unterzahl – und Lok machte den Deckel drauf. Djamal Ziane traf in der 81. Minute zum 4:2-Endstand.

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Im brandenburgischen Duell zwischen Luckenwalde und Babelsberg blieb es torlos. Beide Mannschaften gingen mit viel Einsatz und taktischer Disziplin zu Werke, ließen jedoch die letzte Präzision im Abschluss vermissen. Die größte Qualität beider Teams lag an diesem Abend in der Defensive. So blieb es nach 90 intensiven Minuten beim 0:0.

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Ein Spektakel an der Ostsee: Der FC Carl Zeiss Jena musste sich beim Greifswalder FC trotz klarer Führung mit einem 3:3 begnügen. Schon nach drei Minuten traf Sören Reddemann zur frühen Führung für die Gäste. Soufian Benyamina glich in der 18. Minute aus, doch nur acht Minuten später stellte Marcel Hoppe den alten Abstand wieder her. Als Sören Reddemann in der 36. Minute per Foulelfmeter zum 3:1 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch Greifswald kämpfte sich zurück. David Vogt verkürzte nur drei Minuten später auf 2:3, ehe Joe-Joe Richardson in der 78. Minute den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Der GFC zeigte große Moral und belohnte sich mit einem Punkt.

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Der Chemnitzer FC kehrte mit einem hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen Hertha 03 Zehlendorf in die Erfolgsspur zurück. Jonas Marx brachte die Gastgeber schon in der dritten Minute in Führung. Kurz vor der Pause traf Niklas Doll per Foulelfmeter in der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Durchgang war es dann Tobias Müller, der in der 56. Minute das entscheidende Tor erzielte. Chemnitz verteidigte den knappen Vorsprung konsequent und sicherte sich drei wichtige Punkte. Zehlendorf dagegen kassierte die neunte Niederlage und bleibt am Tabellenende.

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Die BSG Chemie Leipzig landete einen überzeugenden 3:1-Heimsieg gegen Hertha BSC II. Dabei begann das Spiel denkbar ungünstig: Schon in der ersten Minute brachte Selim Telib die Berliner in Führung. Doch Chemie zeigte eine starke Reaktion. Stanley Ratifo glich in der 9. Minute aus, Julius Hoffmann drehte die Partie in der 38. Minute. In der 74. Minute sorgte Janik Mäder mit dem dritten Treffer für die Entscheidung. Chemie zeigte nach zuletzt schwierigen Wochen eine konzentrierte Leistung. Hertha BSC II bleibt nach der fünften Saisonniederlage im unteren Tabellenbereich stecken.

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Rot-Weiß Erfurt bestätigte zuletzt beim 2:0 in Babelsberg seine Aufstiegsambitionen. Raphael Assibey-Mensah traf bereits in der 4. Minute, Benjika Caciel legte in der 6. Minute nach. Mit 26 Punkten ist Erfurt dem Spitzenduo weiter dicht auf den Fersen.

Meuselwitz kam gegen den 1. FC Magdeburg II zu einem 1:1, das sich am Ende wie ein Sieg anfühlte. Nach der frühen Führung der Gäste durch Aleksa Marusic (6.) rettete Cemal Kaymaz in der Nachspielzeit das Remis. Beide Teams beendeten die Partie nach Platzverweisen – Mihailo Trkulja auf Seiten der Gäste (38.) und Eric Stiller für Meuselwitz (90.). In Erfurt erwartet die Meuselwitzer nun eine hohe Hürde.

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Beide Teams stehen unter Druck. Der BFC Dynamo verlor zuletzt bei Hertha Zehlendorf mit 1:2. Willi Theodor Reincke glich in der 59. Minute aus, doch in der Nachspielzeit kassierte der BFC das bittere 1:2. Mit nur zwölf Punkten droht der BFC weiter nach unten zu rutschen.

Eilenburg unterlag zu Hause Luckenwalde mit 0:2. Simon Gollnack traf in der 34. Minute, Tim Luis Maciejewski erhöhte kurz vor Schluss. Das Team braucht dringend Punkte, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Das Duell in Berlin ist somit ein klassisches Spiel unter Druck – für beide Seiten.

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Der Aufsteiger BFC Preussen will nach dem 1:3 in Jena wieder punkten. Nach Treffern von Nils Butzen (4.) und Alexander Prokopenko (36.) kam das Team in der 66. Minute per Foulelfmeter von Lenny Stein zum Anschluss, ehe Jena in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte.

Zwickau reist mit einem 1:0-Heimsieg gegen Greifswald an. Daniel Haubner erzielte in der 72. Minute das entscheidende Tor. Der FSV zeigte erneut defensive Stabilität und bleibt in der Tabelle auf Tuchfühlung mit den oberen Rängen. Das Aufeinandertreffen in Berlin verspricht einen intensiven Kampf zweier physisch starker Mannschaften.

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Magdeburgs U23 will ihre gute Serie fortsetzen. Beim 1:1 zuletzt in Meuselwitz traf Aleksa Marusic schon in der 6. Minute, doch nach dem Platzverweis gegen Mihailo Trkulja (38.) geriet das Team unter Druck und kassierte in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Altglienicke hingegen zeigte Moral beim 1:1 gegen Halle. Fatlum Elezi traf in der 70. Minute per Foulelfmeter für den HFC, ehe Elidon Qenaj in der 87. Minute das Remis rettete. Mit 23 Punkten steht die VSG weiterhin in Reichweite der Spitzenplätze. In Magdeburg wartet nun eine schwierige Aufgabe gegen einen unangenehmen Gegner.

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Aufrufe: 025.10.2025, 15:58 Uhr
redAutor