
In der Regionalliga Nordost wurde am heutigen Freitag der 30. Spieltag mit einer Serie packender Duelle eröffnet. Während der Kampf um die Tabellenspitze durch späte Tore eine neue emotionale Intensität erreichte, lieferten sich auch die Teams im gesicherten Mittelfeld und im Tabellenkeller einen leidenschaftlichen Schlagabtausch um jeden Meter Boden.
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Im Ernst-Abbe-Sportfeld sahen 7122 Zuschauer ein hochdramatisches Spiel des FC Carl Zeiss Jena gegen den Greifswalder FC. Die Gäste gingen in der 17. Minute durch Soufian Benyamina mit 0:1 in Führung. Kurz vor der Pause bot sich den Thüringern die große Chance zum Ausgleich, doch Maxim Hessel scheiterte in der 45. Minute mit einem Foulelfmeter am Greifswalder Torwart Jakub Jakubov. In der zweiten Halbzeit drängte Jena leidenschaftlich auf die Wende. Manassé Eshele erzielte in der 66. Minute den Ausgleich zum 1:1. Als sich die Zuschauer bereits mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, sorgte Timon Burmeister in der Nachspielzeit (90.+4) mit dem Treffer zum 2:1-Endstand für grenzenlosen Jubel.
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Vor 4164 Fans setzte sich der FSV Zwickau gegen den Aufsteiger BFC Preussen durch. In einer intensiv geführten Partie fiel die Entscheidung nach etwas mehr als einer Stunde: Lennert Möbius traf in der 69. Minute zum 1:0. In der hitzigen Schlussphase schwächten sich die Berliner Gäste, als Leo Sommerfeld in der 90. Minute mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde.
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Ein torreiches Spektakel lieferten sich der SV Babelsberg 03 und der FSV 63 Luckenwalde im Karl-Liebknecht-Stadion. Die Gäste gingen in der 19. Minute durch Len Neumann mit 0:1 in Führung, doch postwendend glich Paul-Roman Wegener in der 20. Minute zum 1:1 aus. Luckenwalde zeigte sich jedoch eiskalt in der Chancenverwertung: Tim Luis Maciejewski erzielte in der 36. Minute das 1:2, bevor Mike Bachmann in der 45. Minute sogar auf 1:3 erhöhte. In der zweiten Hälfte kam Babelsberg durch Linus Queißer in der 59. Minute noch einmal auf 2:3 heran, konnte die Niederlage im Brandenburg-Duell jedoch nicht mehr abwenden.
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Vor 379 Zuschauern musste der FC Hertha 03 Zehlendorf eine bittere Heimniederlage gegen den Chemnitzer FC hinnehmen. Bereits in der 4. Minute bot sich den Gästen die Chance zur Führung, doch Domenico Alberico scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torwart Alexios Dedidis. Zehlendorf nutzte die Verunsicherung und ging in der 33. Minute durch Niklas Doll mit 1:0 in Führung. Chemnitz reagierte jedoch noch vor dem Seitenwechsel: Jonas Marx markierte in der 41. Minute den Ausgleich zum 1:1. Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel in der zweiten Halbzeit durch einen weiteren Strafstoß, den Felix Müller in der 64. Minute zum 1:2-Endstand verwandelte.
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Für Lok Leipzig geht es darum, nach dem Derbyrückschlag sofort Haltung zu zeigen und die Tabellenführung zu behaupten. Halle braucht einen Sieg, um im Aufstiegsrennen überhaupt noch mit voller Überzeugung im Gespräch zu bleiben. Mehr Spitzenspiel geht in dieser Liga kaum. Zwei große Namen, zwei Teams mit Druck, zwei Mannschaften, die zuletzt Wunden mitbringen. Diese Partie verspricht Schärfe, Tempo und enorme Tragweite.
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Das Hinspiel entschied Altglienicke mit 1:0 für sich. Nun trifft ein formstarker Gastgeber auf einen Gegner, der sich in dieser Liga längst behauptet hat. Für Altglienicke ist dieses Spiel die Chance, den Blick weiter nach oben zu richten. Magdeburg II könnte mit einem Auswärtssieg den Abstand verkürzen und ein weiteres starkes Ausrufezeichen setzen. Ein Duell ohne ganz großes Scheinwerferlicht – aber mit beachtlicher sportlicher Schärfe.
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Das Hinspiel gewann Chemie mit 3:1, also kommt der Gast nicht ohne Argumente nach Berlin. Für Hertha II geht es darum, den positiven Lauf zu nutzen und weiter Abstand zur unteren Zone zu gewinnen. Chemie dagegen will nach dem Derbysieg nachlegen und den Befreiungsschlag im Abstiegskampf veredeln. Es ist ein Spiel zweier Teams, die gerade Momentum spüren – und genau deshalb könnte es besonders lebendig werden.
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Das Hinspiel war ein offener Schlagabtausch und endete 3:3. Auch diesmal prallen unterschiedliche Ziele hart aufeinander. Meuselwitz braucht Punkte für die Existenzsicherung in dieser Liga, Erfurt will seine starke Saison im oberen Feld weiter vergolden. Der Gast geht favorisiert in die Partie, doch die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass Meuselwitz in solchen Spielen unangenehm werden kann. Gerade das macht dieses Duell so heikel.
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Für Eilenburg ist jeder Heimauftritt inzwischen mit existenzieller Bedeutung aufgeladen. Die Mannschaft braucht Punkte, um sich überhaupt noch ernsthaft gegen den Abstiegsdruck stemmen zu können. BFC Dynamo hat nach den jüngsten Erfolgen neues Selbstbewusstsein gesammelt und kann sich mit einem weiteren Sieg weiter absetzen. Es ist ein Spiel, in dem die Tabelle jede Szene auflädt: auf der einen Seite Hoffnung, auf der anderen die Aussicht auf Ruhe.
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