
In der Regionalliga Nordost standen am heutigen Abend drei hochemotionale Nachholspiele auf dem Programm. Es war ein Abend der klaren Verhältnisse und der leidenschaftlichen Kämpfe, der die Tabelle im oberen Drittel ordentlich durchschüttelte und den Kampf um die Verfolgerplätze hinter der Spitze neu entfachte. Während ein Aufsteiger überraschte, feierte ein Traditionsverein ein Schützenfest.
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Der Hallesche FC untermauerte beim FSV 63 Luckenwalde seine Titelaspirationen und feierte einen hochemotionalen Auswärtssieg. Die Partie startete furios: Bereits in der 2. Minute brachte Max Kulke die Gäste mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten, als Len Neumann in der 5. Minute den schnellen Ausgleich zum 1:1 erzielte. Die Hallenser zeigten sich jedoch unbeeindruckt und drängten leidenschaftlich auf die erneute Führung. In der 21. Minute markierte Bocar Baro das 1:2 für den HFC. Die Luckenwalder Defensive geriet weiter unter Druck, was in der 28. Minute zu einem Eigentor durch Tim Schleinitz und dem damit verbundenen 1:3 führte. In der 57. Minute erzielte Jan Löhmannsröben den Treffer zum 1:4-Endstand.

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Ein wahres Offensivspektakel erlebten die Anhänger der BSG Chemie Leipzig beim Gastspiel beim FC Hertha 03 Zehlendorf. Den Torreigen eröffnete Cyrill Akono bereits in der 17. Minute mit dem Treffer zum 0:1. Die Gäste blieben am Drücker und bauten die Führung noch vor dem Pausenpfiff aus: Janik Mäder verwandelte in der 39. Minute einen Foulelfmeter zum 0:2.
Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Janik Mäder in der 47. Minute mit dem 0:3 für die Vorentscheidung. Die hochemotionale Atmosphäre spiegelte sich in der 54. Minute wider, als Alexios Dedidis die Rote Karte sah und Zehlendorf somit in Unterzahl agieren musste. Chemie nutzte den Platz und erhöhte in der 69. Minute durch Rajk Lisinski auf 0:4. Den Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte schließlich Jake-Robert Wilton, der in der 79. Minute durch ein Eigentor den 0:5-Endstand markierte.
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Vor 477 Zuschauern gelang dem Aufsteiger BFC Preussen ein bemerkenswerter Heimsieg gegen den Chemnitzer FC. Die Berliner zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und belohnten sich bereits im ersten Durchgang für ihren Mut. In der 31. Minute erzielte Chadi Ramadan den Führungstreffer zum 1:0. Nur sechs Minuten später war es erneut Chadi Ramadan, der in der 37. Minute auf 2:0 erhöhte und die Heimmannschaft von einer Überraschung träumen ließ. Kurz nach dem Seitenwechsel keimte bei den Gästen aus Sachsen noch einmal Hoffnung auf, als Charmaine Häusl in der 49. Minute durch ein Eigentor den Anschlusstreffer zum 2:1 markierte. Preussen verteidigte den knappen Vorsprung jedoch mit viel Herzblut bis zum Abpfiff.
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In einer von Taktik und defensiver Stabilität geprägten Begegnung trennten sich der Greifswalder FC und der SV Babelsberg 03 mit einem torlosen Unentschieden. Beide Mannschaften kämpften leidenschaftlich, doch im Angriff fehlte auf beiden Seiten die nötige Präzision, um die gegnerische Abwehrreihe zu überwinden. In dieser Partie fielen keine Tore, was für beide Teams einen Punktgewinn im Tabellenmittelfeld bzw. im Kampf gegen die unteren Regionen bedeutet.
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Ein wahres Fußballfest erlebten die 8940 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld, wo der FC Carl Zeiss Jena den FSV Zwickau in einer einseitigen Partie deklassierte. Die Thüringer agierten mit einer enormen Spielfreude und stellten die Weichen früh auf Sieg. Den Torreigen eröffnete Emeka Oduah in der 17. Minute mit dem 1:0. Nur drei Minuten später, in der 20. Minute, erhöhte Alexander Prokopenko bereits auf 2:0. Zwickau bewies kurzzeitig Moral, als Veron Dobruna in der 27. Minute auf 2:1 verkürzte. Doch nach der Pause gehörte die Bühne fast ausschließlich den Hausherren. In der 50. Minute stellte Emeka Oduah den alten Abstand mit dem 3:1 wieder her, bevor er in der 75. Minute mit seinem dritten Treffer zum 4:1 die endgültige Entscheidung herbeiführte. Den hochemotionalen Schlusspunkt setzte Nicolas Wähling in der 89. Minute mit dem Tor zum 5:1-Endstand.
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