Die Sportfreunde Broekhuysen II erhalten immerhin noch die Chance, als Tabellenzweiter nach erfolgreicher Relegation den Lokalrivalen ins Kreisliga-Oberhaus begleiten zu dürfen.
Die Lage in der Abstiegszone
Kommen wir zur Abstiegszone. Ein Absteiger steht bereits fest. Die Nachfahren der legendären „Rebellen vom Brühl“ landen wieder dort, wo sie traditionell beheimatet sind – in der Kreisliga C. Schlusslicht Rot-Weiß Geldern wartet immer noch auf Saisonsieg Nummer eins und kommt gerade einmal auf vier Punkteteilungen. Das ist eindeutig zu wenig, um den Absturz in die Kreisliga C verhindern zu können.
Höchstwahrscheinlich wird’s diesmal auch den SV Issum II erwischen, der sich mit neun Punkten auf dem Konto als Drittletzter in die Winterpause verabschiedet hat. Die Anhänger der Rot-Weißen wissen seit Jahrzehnten, dass Abstiegsangst und Altbier untrennbar miteinander verbunden sind. Da eine Etage höher Trainer Thorsten Fronhoffs mit der ersten Issumer Mannschaft ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft, bleibt für die Reserve relativ wenig Spielraum.
Ganz übel sieht’s auch für den Vorletzten SV Walbeck II (ebenfalls neun Punkte) aus. In Reichweite befindet sich noch der TSV Nieukerk II (zwölf Punkte). Das Team vom Aermen Düwel hat zwar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, doch bei Arminia Kapellen dürfte es nichts zu holen geben (Freitag, 20. Februar, 20 Uhr).
Mitten in der Gefahrenzone befinden sich noch Grün-Weiß Vernum II (13 Punkte) und der SV Herongen (15). Doch die Erfahrung lehrt: Vernumer Kicker ziehen den Kopf immer irgendwie aus der Schlinge. Und der SV Herongen hat sich in der Winterpause entsprechend verstärkt, um sich nicht mehr lange mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen zu müssen.