
Fünf Langzeitverletzte, Urlauber, ein kurzfristiger Abgang und ein bevorstehender Abschied: Landesligist FC Tegernheim ist derzeit in puncto Personal nicht auf Rosen gebettet. Deshalb haben die Verantwortlichen nochmal reagiert und einen Last-Minute-Transfer getätigt. Vom Ligakonkurrenten SV Wenzenbach wechselt Jakob Klier an den Hohen Sand. Der 21-Jährige soll das Offensivspiel der Tegernheimer ankurbeln und kann sogar auf einige Einsätze in der Bayernliga zurückblicken.
Tegernheims Trainer Andreas Lengsfeld schildert die aktuelle Situation, die zu der Verpflichtung Kliers geführt hat: „Neben den vielen Langzeitverletzten schmerzt der kurzfristige Abgang von Kenan Muslimovic nach Amberg. Zudem hat uns Sven Wagner mitgeteilt, dass er ab dem 15. September wieder einen längeren Auslandsaufenthalt hat. Aufgrund dessen haben wir noch geschaut, ob wir jemanden holen können, der uns weiterbringen kann. Ich hatte Jakob schon im Sommer im Blick. In den Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass er mit seinen Einsatzzeiten in Wenzenbach noch nicht superzufrieden war.“
Lengsfeld freut sich, dass es mit dem kurzfristigen Transfer geklappt hat: „Seine Stärken hat Jakob definitiv in der Geschwindigkeit. Er ist ein guter Dribbler und Eins-gegen-eins-Spieler. Ich glaube, er kann uns noch etwas geben, was wir so noch nicht im Kader haben. Auch charakterlich passt er sehr gut in die Truppe. Er kennt schon einige der Spieler gut. Wir haben aus den englischen Wochen nochmal Verletzte hervorgebracht und weitere Urlauber. Daher ist es umso wichtiger, dass es noch geklappt hat. Darüber freuen wir uns.“