2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Interimstrainer Mathias Meßmann tritt mit dem 1. FC Schwarzenfeld an der Parsberger Hatzengrün an.
Interimstrainer Mathias Meßmann tritt mit dem 1. FC Schwarzenfeld an der Parsberger Hatzengrün an. – Foto: Felix Schmautz

Jahresfinale in der Süd: Klicas Wiedersehen & Regenstaufer Prüfstein

Bezirksliga Süd, 20. Spieltag: Thalmassing fordert Primus Wenzenbach heraus +++ Ramspau kann großen Schritt machen +++ Prüfening und Breitenbrunn unter Druck

Zwei Nachholspiele am 22. November ausgeklammert, absolviert die Bezirksliga Süd an diesem Wochenende den letzten Spieltag vor der Winterpause. Ein letztes Mal heißt es, alle Kräfte zu mobilisieren und die widrigen Platzbedingungen anzunehmen. Tabellenführer SV Wenzenbach will sich mit einem Heimsieg gegen den FC Thalmassing verabschieden. Der Rangzweite TB/ASV Regenstauf hat die heikle Auswärtsaufgabe beim SV Schwarzhofen vor der Brust. Währenddessen ist der TSV Kareth-Lappersdorf zu Gast in Pielenhofen auf Wiedergutmachung aus ist. Im einzigen Samstagsspiel prallen der SV Breitenbrunn und die SpVgg Hainsacker aufeinander.

Samstag


Hinspiel: 1:4. Offenbar hat die längere Zwangspause dem SV Breitenbrunn (15., 14) nicht geschadet. Obwohl das Heimspiel gegen Wenzenbach verloren ging, zeigte das Team gegen den Tabellenersten eine disziplinierte Leistung. „Die Jungs haben es gut umgesetzt“, lobte Coach Florian Reichold. Auf diese Darbietung lässt sich aufbauen, wenn am Samstag die SpVgg Hainsacker (9., 23) ins Waldstation kommt. Die Gastgeber stehen unter Zugzwang, brauchen dringend Punkte im Abstiegskampf. Entspannter kann Hainsacker seiner letzten Partie vor der Winterpause entgegenblicken. Trotzdem: Nach drei Niederlagen am Stück will auch der Gast unbedingt wieder punkten. Im Vergleich zum enttäuschenden Auftritt gegen Schwarzenfeld (0:3) bedarf es einer Leistungssteigerung. Zumal Breitenbrunn als heimstark gilt.


Sonntag


Hinspiel: 2:3. Ein deutliches Lebenszeichen gab der FSV Prüfening (14., 16) vorige Woche von sich. Mit einem verdienten 4:2-Sieg in Thalmassing konnte der Negativlauf endlich gestoppt werden. Zudem ist das rettende Ufer wieder greifbar. Dennoch bleibt der Druck hoch. Christoph Bächers Mannen gehen mit neuem Selbstvertrauen ins Herbstrunden-Finale gegen den FC Viehhausen (5., 33) – und wollen nachlegen. Auch die Gäste waren zuletzt erfolgreich. Zwei Elfmetertore reichten zum Heimdreier gegen Ramspau. Trainer Armando Zani hob anschließend die „tolle Willensleistung“ seiner Mannschaft hervor. Wille und Leidensfähigkeit werden auch am Donauufer unabdingbar sein.


Hinspiel: 1:1. In der Liga auf Erfolgskurs, im Kreispokal unter der Woche ins Halbfinale gestürmt – beim SV Wenzenbach (1., 45) läuft es zurzeit rund. Die Offensive um Ben Berger und Top-Scorer Alex Freitag ist momentan kaum zu bremsen. 21 Mannschaftstore in den letzten vier Spielen unterstreichen diese Einschätzung. Logisch: Auch das letzte Spiel im Jahr 2025 möchte die Brandl-Truppe erfolgreich gestalten. Zu Gast ist mit dem FC Thalmassing (13., 17) ein Kontrahent, der tief im Abstiegskampf steckt und dementsprechend nichts unversucht lassen wird, um für eine Überraschung sorgen zu können. Gerade nachdem die Roosters das Schlüsselspiel gegen Prüfening zu Recht verloren.


Hinspiel: 3:1. Vorbei die schöne Ungeschlagen-Serie: Der TV Parsberg (4., 34) musste vergangenen Sonntag die erste Niederlage seit geraumer Zeit einstecken. Zum Stolperstein avancierte Regenstauf. Ein Fehler sollte den Ausschlag geben, dass der TVP mit leeren Händen dastand. Umso größer ist der Ehrgeiz, sich nun mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu verabschieden. Die Aufgabe gegen den 1. FC Schwarzenfeld (11., 20) ist jedoch eine undankbare. Einerseits haben die Gäste erst einen Trainerwechsel hinter sich. Andererseits war der FC zum Einstand von Interimstrainer Mathias Meßmann prompt erfolgreich – 3:0 in Hainsacker. Freilich möchten Porcher, Leitl und Konsorten auch an der Hatzengrün nicht leer ausgehen.


Hinspiel: 1:1. Nach dem Top-Gegner ist vor dem Top-Gegner. Und das gilt in dem Fall für beide Teams. Der SV Schwarzhofen (6., 33) ließ letzten Freitag aufhorchen durch den 2:0-Auswärtscoup auf Kareths Höhen. Herauszustellen waren vor allem die Defensivleistung und der unbedingte Siegeswille. Jene Attribute werden am Sonntag mindestens in gleichem Maße gefordert sein. Schließlich bespielt die Götz-Formation ein weiteres Spitzenteam der Liga. Am Kaplanacker geht der Tabellenzweite TB/ASV Regenstauf (42) auf Stippvisite. Die Blitzer zwangen am letzten Spieltag den TV Parsberg in die Knie, festigten so ihre Stellung als erster Verfolger von Spitzenreiter Wenzenbach. Jetzt steht die nächste Bewährungsprobe an. Behält Regenstauf erneut kühlen Kopf? „Wir haben mit Regenstauf das nächste dicke Brett zu bohren. Ähnlich wie im Hinspiel erwarten wir auch am Sonntag einen heißen Kampf, welchen wir aber sicher an- und aufnehmen werden“, ist SVS-Übungsleiter Adi Götz überzeugt.


Hinspiel: 1:3. Gegenwärtig steckt der TSV Kareth (3., 35) erst einmal in der Rolle des Jägers. Das Bild trügt aber, weil die Lappersdorfer gleich drei Nachholspiele ausstehend haben. Und doch: Zehn Zähler Rückstand auf Wenzenbach müssen erstmal aufgeholt werden. Neun Tage nach der bitteren Heimniederlage gegen Schwarzhofen führt die Reise nach Pielenhofen. Einen weiteren Ausrutscher darf sich die Truppe von Bastian Lerch nicht mehr erlauben vorm Gang in die Winterpause. Der hiesige FC Pielenhofen-Adlersberg (8., 25) ist gut in Form, wenngleich die Siegesserie durch die jüngste 0:3-Pleite in Bach riss. Gerade auch deshalb werden Kapitän Vitus Franzl und seine Mitstreiter alles geben, um auf heimischem Terrain den Karethern ein Bein zu stellen.


Hinspiel: 1:3. Aus Sicht des BSC Regensburg (12., 19) war die Nullnummer in Töging weder Fisch noch Fleisch. Wobei sich das Remis beim Tabellenletzten – angesichts einer 70-minütigen Überzahl – wie zwei verlorene Punkte anfühlte. So sah das auch Regensburgs Coach Nizar Klica. Am Ende wurde es jedenfalls nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag. Verpasstes würden die Domstädter gern nachholen. Zum Jahresabschluss empfängt der BSC auf Kunstrasen Klicas Ex-Verein aus Bach. Der VfB (7., 26) feierte im Hinspiel den ersten Saisonsieg, hat also gute Erinnerungen an den kommenden Gegner. Zudem kehrte Leppiens und Prinz' Truppe vor wenigen Tagen in die Erfolgsspur zurück, dank des souveränen Heimerfolgs gegen Pielenhofen. Daran gilt es anzuknüpfen.


Hinspiel: 2:0. Auf zwei ganz wichtige Matches steuert die SpVgg Ramspau (10., 21) zu. Dabei kann das Gefolge von David Romminger einen großen Schritt gehen. Sprich sich fürs Frühjahr eine gute Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Zunächst reist der SV Töging (16., 10) an, ehe es noch zum Nachholspiel nach Breitenbrunn geht. Mindestens vier Punkte sollen aus diesen zwei Spielen herausspringen. Sonntags-Kontrahent Töging konnte vor Wochenfrist die lange Niederlagenserie stoppen. Und auch wenn das torlose Unentschieden gegen den BSC den Tabellenletzten nicht wirklich vorwärts brachte – für die Psyche hatte dieser Punktgewinn ganz sicher einen positiven Effekt. Nun wollen die Altmühltäler, die nächste Woche noch nach Kareth müssen, Ramspau einen guten Kampf liefern.

Aufrufe: 014.11.2025, 05:00 Uhr
Florian WürtheleAutor