2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Jagd des RSV Eintracht auf die Spitze: "Das Ziel sind drei Punkte"

Nach der wetterbedingten Zwangspause in der Vorwoche brennt der Tabellenzweite auf die Rückkehr in den Liga-Alltag. Gegen den VfB Auerbach zählt für die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze im Aufstiegsrennen der NOFV-Oberliga Süd nur ein Heimsieg.

von red · Heute, 18:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: ARSportfotografie@mail.de

Die Sehnsucht nach dem grünen Rasen ist beim RSV Eintracht 1949 förmlich greifbar. Wenn am Samstag, 28.02.2026, um 13:30 Uhr der 19. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd angepfiffen wird, endet für die Brandenburger eine unfreiwillige Wartezeit. Nachdem das prestigeträchtige Duell beim VfB Germania Halberstadt am vergangenen Wochenende der Witterung zum Opfer fiel und auf den 01.05.2026 verschoben wurde, liegt der Fokus nun auf der Heimpartie gegen den VfB Auerbach 1906. Trainer Patrick Hinze macht keinen Hehl aus der Vorfreude seines Teams: „Nach dem Ausfall letzte Woche freuen wir uns natürlich, dass es wieder weitergeht.“

Geduldsprobe gegen ein defensives Bollwerk

Die Marschroute für das Aufeinandertreffen mit den Vogtländern ist klar definiert, doch die Aufgabe verspricht eine harte Geduldsprobe zu werden. Der Tabellenzwölfte aus Auerbach reist mit der Empfehlung einer stabilen Grundordnung an, auch wenn die Ergebnisse in dieser Spielzeit bislang ausblieben. „Wir erwarten, wie immer gegen Auerbach, eine robuste, gut defensiv stehende Mannschaft“, analysiert Patrick Hinze den kommenden Gegner. Trotz der tabellarischen Diskrepanz warnt der Coach davor, den Gegner zu unterschätzen, auch wenn dieser seinen eigenen Ansprüchen hinterherhinkt: „Der Gegner ist deutlich hinter seinen Erwartungen geblieben, das soll sich gegen uns nicht ändern.“

Der unbedingte Wille zum Dreier

In der Tabelle der NOFV-Oberliga Süd herrscht Hochspannung an der Spitze. Mit 38 Punkten rangiert der RSV Eintracht 1949 nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter SC Freital, der mit 40 Punkten den Thron besetzt. Um den Druck auf den Erstplatzierten aufrechtzuerhalten, ist ein Sieg gegen Auerbach fast schon Pflicht. Die Zielsetzung lässt dementsprechend keinen Spielraum für Interpretationen.

„Wir wissen, was der Gegner kann, und werden gut eingestellt sein und wollen vor allem an SC Freital dranbleiben. Das Ziel sind drei Punkte, keine Frage“, gibt Patrick Hinze die emotionale Richtung vor. Die Erinnerung an den letzten Heimsieg gegen den VfL Halle 1896, den man nach Toren von Till Plumpe, Matthias Steinborn und einem Eigentor von Mathieu Racine mit 3:2 niederrang, dient dabei als mentaler Rückenwind.

Personelle Stabilität trotz einer schmerzhaften Lücke

Die Vorbereitung auf das Duell verlief verheißungsvoll, die Mannschaft sprüht vor Tatendrang. Der Trainer zeigt sich mit dem Zustand seiner Schützlinge hochzufrieden: „Unsere Mannschaft macht einen guten Eindruck im Training.“ Dennoch muss die Eintracht einen herben personellen Rückschlag verkraften. Arthur Ekallé, der bereits im turbulenten Hinspiel gegen Auerbach (1:1 nach Toren von Henry Lehmann und Charlie Spranger) sowie zuletzt gegen den VfL Halle 1896 die Gelb-Rote Karte sah, fehlt gesperrt.

„Wir haben alle Spieler an Bord bis auf Arthur Ekallé“, bestätigt Patrick Hinze. Ohne Arthur Ekallé muss das Team jene Kompaktheit beweisen, die es schon beim Sieg gegen Halle nach dem Platzverweis von Arthur Ekallé und dem zwischenzeitlichen Rückstand durch Jegor Jagupov und Ludwig Bölke sowie dem Platzverweis von Josua Felipe Frühauf auf gegnerischer Seite zeigte.

Der Geist der Hinrunde als Wegweiser

Das Hinspiel in Auerbach, das vor 378 Zuschauern mit einem Remis endete, steckt den Akteuren noch in den Knochen. Damals reichte die Führung durch Henry Lehmann nicht zum Sieg, da Charlie Spranger spät ausglich. Nun, vor heimischer Kulisse, soll die Geschichte ein anderes Ende finden. Der RSV Eintracht 1949 ist entschlossen, die Scharte der wetterbedingten Absage und die Punktverluste aus dem ersten Duell wettzumachen. Es geht um mehr als nur Statistik; es geht darum, den Traum von der Tabellenspitze mit purer Leidenschaft und taktischer Disziplin zu untermauern.