2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Issels Frauen und ihr Start mit einem Pokal-Derby

Für die Fußballerinnen des TuS Issel kommt es am Sonntag ab 15.30 Uhr zu einem Prestigespiel.

von Sonja Gauer · Heute, 09:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Volkhard Patten

Im Viertelfinale des Rheinlandpokals treten die Moselanerinnen beim klassentieferen Rivalen FC Bitburg an. Eine Woche später, am Sonntag, 8. März, 15 Uhr, geht es für den TuS dann mit dem Gastspiel beim SV Ober-Olm in der Regionalliga Südwest weiter.

Dabei muss Trainer Dusko Radic für die weitere Rückrunde auf einige gestandene Spielerinnen verletzungsbedingt verzichten. Auch Anna Miny, die für die luxemburgische A-Nationalmannschaft nominiert wurde und einige WM-Qualifikationsspiele bestreiten wird, steht der Mannschaft punktuell nicht zur Verfügung. „Das Schöne ist“, sagt Radic, „dass sich zeigen wird, wie stark der Zusammenhalt in der Mannschaft ist und wer sich als Führungsspielerin herauskristallisiert und vorangeht“. Trotz alledem zeigt sich der Trainer zufrieden mit der Wintervorbereitung. Auch die Generalprobe gegen Süd-Regionalligist Kickers Offenbach (0:1) war aus seiner Sicht durchaus gelungen.

Neu sind Innenverteidigerin Thea Diop (vom 1. FC Kaiserslautern) und Torhüterin Elisabeth Kaiser, die in Niedersachsen bereits Erfahrung in der Ober- und Regionalliga sammeln konnte. „Beide haben bislang einen guten Eindruck hinterlassen“, so Radic. Darüber hinaus haben sich die Isselerinnen darauf verständigt, gezielt Spielerinnen des älteren Jahrgangs aus der B-Jugend stärker und zielorientierter an die erste Mannschaft heranzuführen. „Der Sprung ist riesig, dennoch zeigen Spielerinnen wie Emely Schabbach, dass es möglich ist, das auch in sehr jungen Jahren zu schaffen“, sagt Radic und nennt mit Thalida Olayo eine weitere talentierte U17-Spielerin, die das Potenzial besitze, „perspektivisch den Sprung ebenfalls zu schaffen“.

Zudem lässt der Coach durchblicken, dass man als Spielerin in Issel die Möglichkeit habe, ohne Leistungsdruck in der dritthöchsten Liga Spielpraxis sowie Selbstvertrauen in der zweiten Mannschaft zu sammeln.

Beim TuS sollen die Aktiven vor allem mit Spaß spielen und dabei das Maximum herausholen. Für den weiteren Saisonverlauf ist der Trainer des aktuellen Tabellenachten überzeugt: „Mit hundertprozentigem Fokus, Teamgeist und dem absoluten Willen, alles für die gemeinsame Sache abzurufen, können wir trotz des dünnen Kaders jede Mannschaft vor Probleme stellen.“