2024-02-22T15:00:42.116Z

Spielbericht
Zwei Fehler in der TuS-Abwehr nutzte Forstinnings Torjäger Mohamad Awata (li.) eiskalt aus, so dass die Geretsrieder um Christian Wiedenhofer (Mi.) und Tyrone Prepeluh am Ende mit 1:2 das Nachsehen hatten.
Zwei Fehler in der TuS-Abwehr nutzte Forstinnings Torjäger Mohamad Awata (li.) eiskalt aus, so dass die Geretsrieder um Christian Wiedenhofer (Mi.) und Tyrone Prepeluh am Ende mit 1:2 das Nachsehen hatten. – Foto: Stefan rossmann

Innerhalb von zwei Minuten war die Geretsrieder Serie futsch

Pleite deutete sich schon früh im Spiel an

TuS Geretsried kassiert beim 1:2 in Forstinning die erste Niederlage seit dem 1. September

Forstinning/Geretsried – Innerhalb von zwei Minuten war die Serie der Geretsrieder Fußballer dahin: Beim VfB Forstinning unterlag der TuS am Samstag mit 1:2 (1:2) und musste sich erstmals seit dem 1. September (2:3 in Wasserburg) und somit nach elf Partien ohne Niederlage wieder geschlagen geben. „Das ist ärgerlich, aber kein Beinbruch, denn Niederlagen gehören nunmal zum Sport dazu“, sagte Trainer Daniel Dittmann.

Als „brutal“ empfand der TuS-Coach dagegen die Tatsache, dass sich die Pleite schon so früh im Spiel andeutete. Bereits nach sechs Minuten brachte Mohamad Awata die Hausherren mit 1:0 in Führung und erhöhte nur eine Minute später mit seinem 13. Saisontor auf 2:0. „Da sind wir eiskalt erwischt worden“, räumte Dittmann ein, der „Fehler in der Staffelung und der Manndeckung“ als Ursachen für den Rückstand ausgemacht hatte.

Forstinning hat hinten dicht gemacht

Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten auch mehr Ballbesitz. „Forstinning ist allerdings hinten sehr sicher gestanden“, berichtete der TuS-Trainer. Dennoch gelang den Geretsriedern nach 37 Minuten der Anschlusstreffer: Fabio Pech hatte von Außen geflankt und Marko Dukic erzielte per Kopfball das 2:1. Fast wäre vor der Halbzeit noch der Ausgleich gefallen, doch die „1000-prozentige Chance“ (Dittmann) von Pech parierte VfB-Keeper Marko Susac glänzend.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Geretsrieder in der Offensive einen Gang höher. „Ich habe die Kette etwas verändert, dadurch konnten wir dann mehr Druck aufbauen“, kommentierte der Coach die Einwechslungen von Mario Walker (für Christian Wiedenhofer) und Srdan Ivkovic (für Tyrone Prepeluh). In der Folge besaß der TuS eine ganze Reihe von guten Möglichkeiten auf den Ausgleich, aber auch Forstinning hatte noch eine dicke Chance, um den Vorsprung auszubauen. Dass seine Mannschaft es am Ende nicht mehr schaffte, die Partie zu drehen, war mitverschuldet.

Dittmann: „Natürlich tut es weh, wenn man elf Mal in Folge ungeschlagen war.“

„Wir haben zu oft mit Entscheidungen des Schiedsrichters gehadert“, berichtete Dittmann. „Dadurch ist letztlich auch der Fokus auf das Spiel und den möglichen Ausgleich verloren gegangen.“

So wie am Ende auch das Match selbst. „Natürlich tut das weh, wenn man zuvor elf Mal in Folge ungeschlagen war“, räumte Dittmann ein. Dann richtete der Übungsleiter aber sofort wieder den Blick nach vorne: „Für uns gilt es jetzt noch einmal alles reinzuhauen – in dieser Woche im Training und am nächsten Samstag im letzten Match vor der Winterpause daheim gegen Schwaig.“

VfB Forstinning - TuS Geretsried 2:1 (2:1) - Tore: 1:0 (6.) Awata, 2:0 (7.) Awata, 2:1 (37.) Dukic. – Schiedsrichter: Günebakan (FC Alemannia). – Gelbe Karten: Idrizovic, Pech, Ivkovic, Walker (alle TuS), Meier, Petrovic (bd. VfB). – Zuschauer: 100.

TuS: Radic – Hofherr, Kellner (77. Puscher), Numanovic, Wiedenhofer (46. Walker), Dukic, Maison, Prepeluh (60. Ivkovic), Idrizovic, Pech, Schrills.

Aufrufe: 019.11.2023, 16:25 Uhr
Thomas WenzelAutor