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Ingelheimer ohne Abschluss

Landesligist aus der Rotweinstadt zieht bei Aufstiegsaspirant TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim beim 0:2 den Kürzeren +++ Trainer Eric Oehler macht seinen Jungs keinen Vorwurf

von Michael Heinze · 08.03.2026, 20:16 Uhr · 0 Leser
Die SpVgg Ingelheim verliert gegen den TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim mit 0:2.
Die SpVgg Ingelheim verliert gegen den TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim mit 0:2. – Foto: Michael Wolff (Archiv)

Billigheim. Nichts zu erben gab es für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim bei der 0:2 (0:2)-Niederlage als Gast des Aufstiegsaspiranten TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim in der Pfalz.

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„Unterm Strich eine ärgerliche Niederlage“, kommentierte Ingelheims Cheftrainer Eric Oehler. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die Jungs haben sehr, sehr stark gekämpft. Das hat Körner gekostet, immer den einen Schritt mehr machen zu müssen als der Gegner bei der Qualität, die Ingenheim zweifelsohne hat. Aber das haben die Jungs hervorragend gemacht.“

Die Treffer für die Formation von der südlichen Weinstraße markierten Sandro Wetzka mit einem Schuss in den rechten Winkel (35.) sowie Hannes Jensen (45.+1). „Letztendlich hätte es ein 0:0-Spiel werden können“, betonte Oehler. „Wenn wir nicht einmal einen Sonntagsschuss kassieren – was nicht heißen soll, dass dieser Treffer reines Glück war.“ Wetzka habe bei seinem Versuch aus der Distanz den Winkel anvisiert.

„Das hat er einfach auch sehr, sehr stark gemacht. Und beim zweiten Gegentreffer hatten wir 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff den Ballbesitz auf der rechten defensiven Seite und wollten etwas Verrücktes machen, mal ins Eins-gegen-zwei zu gehen.“ So kam es, dass die Elf vom Blumengarten mit einer 0:2-Hypothek in den Kabinentrakt gehen musste. Und die war einfach zu hoch.

Offensiv geht bei den Rheinhessen nicht viel

Auf die Frage, ob man denn sagen könne, dass offensiv an diesem Tag nicht besonders viel gegangen sei, meinte der Übungsleiter: „Wir hatten jetzt nicht die hundertprozentigen Chancen.“ Aber: „Wir sind nach dem Seitenwechsel dreimal bis auf die Grundlinie durchgekommen und müssen den Ball nur sauber in den Rückraum spielen.“ Doch irgendwie bekamen es die Ingelheimer nicht gebastelt, einen Abschluss rauszukriegen. Oehler gestand: „Es war nicht torgefährlich von uns.“ Wobei: „Wir hatten unsere Chancen. Dass wir jetzt keine 25 hundertprozentige Chancen kriegen gegen so einen Gegner, der brutal organisiert ist, war auch klar.“ Umso ärgerlicher sei es gewesen, dass man in die Räume, die man hätte bespielen können („Wo uns Billigheim mal eine Tür aufgemacht hat“), nicht reingekommen sind. „Wir müssen die Dinger zwei-, dreimal ein My besser ausspielen, dann hätte es geklingelt.“

Spvgg. Ingelheim: Brunner; Schlör, Schmidt, Commes (77. Becker), Schmitt, Zey, Stavridis, Auletta (46. Mukanya), Kurth, Trost, Teodonno.