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Ingelheimer mit einer Rutschpartie

Landesligist kommt mit dem Kunstrasen bei der FG Mutterstadt nicht zurecht und verliert 2:6

von Michael Heinze · 09.11.2025, 19:18 Uhr · 0 Leser
Ingelheim muss sich in Mutterstadt deutlich geschlagen geben
Ingelheim muss sich in Mutterstadt deutlich geschlagen geben – Foto: Michael Wolff (Archiv)

Mutterstadt. Kein guter Hinrunden-Abschluss für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim: Bei der FG Mutterstadt setzte es eine 2:6 (0:4)-Packung. „Im Endeffekt haben wir keinen Fuß auf den Platz bekommen – tatsächlich sinnbildlich gesprochen“, kommentierte Ingelheim-Coach Johannes Schön. „Der Platz hat eine deutlich größere Rolle gespielt, als wir uns das gewünscht hätten. Im Nachhinein muss man auch sagen, hätte man das taktisch vielleicht ein bisschen anders lösen müssen. Aber dass das Ganze sich im Spiel so verhält, hatte keiner von uns so richtig geahnt.“

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Das FG-Geläuf sei „eher so ein Hockey-Kunstrasen gewesen“. Seine Jungs hätte „immens zu kämpfen gehabt, dass wir Stabilität bekommen – sie sind unfassbar ausgerutscht“. Schöns Kritik: „Es war eigentlich kein kontrolliertes Spiel möglich. Der Gegner kannte natürlich diesen Platz – und kam damit etwas besser zurechtund hat es anders gespielt mit einfachen Bällen“.

Den Ingelheimern machten schon Kleinigkeiten Probleme. Ob lange Bälle. Ob Kurzpassspiel. Ob das Anlaufen der Gegenspieler. Sie legten eine rutschige Sohle aufs Parkett, bekamen ihr Spiel nicht auf die Platte. „Wir sind mit einfachen Fehlpässen durch Konter in Rückstand geraten“, klagte Johannes Schön.

Beim 0:1 sauste die Kugel rasant auf den jungen Ingelheim-Keeper Cedric Haufe zu, der sie nicht kontrollieren konnte. „Beim Wegschießen des Balles hatte er einen Stürmer mit erwischt, der Schiri hat auf Elfer entschieden“, so Schön. „Die weiteren Tore sind ähnlich gefallen.“ Auch wenn es sich blöd anhöre: Die fehlende Standfestigkeit habe „70 Prozent davon ausgemacht, dass wir nicht so performt habe, wie wir es die letzten zwei Wochen von den Jungs gesehen haben“. Die Höhe der Pleite sei „hart – aber es ist wie es ist“. Immerhin habe man nach dem Wechsel noch mal eine gute Energie generieren können. „Die zweite Halbzeit war recht anständig. Das müssen wir abhaken – und die nächsten Wochen wieder angreifen.“

Torfolge: 1:0 Mehmet Yaman (17., Foulelfer), 2:0 Besart Hyseni (20.), 3:0 Yaman (29.), 4:0 Gianluca Giannetta (40.), 5:0 Fabio Reithermann (59.), 5:1, 5:2 Fabian Commes (62., 65.), 6:2 Reithermann (70.).

Spvgg. Ingelheim: Haufe; Zimmer (46. Becker), Commes, Pieper, Schmitt (59. Teodonno), Stavridis, Trost, Auletta, Schmidt, Kurth, Mansouri.