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Ingelheimer Fehler kosten Zählbares

Fußball-Landesligist Spvgg. Ingelheim macht beim FSV Offenbach im Spiel vieles richtig, gerät aber wieder einmal durch individuelle Fehler auf die Verliererstraße.

von Michael Heinze · 22.03.2026, 19:15 Uhr · 0 Leser
Individuelle Fehler sorgen bei Ingelheim für die Niederlage in Offenbach.
Individuelle Fehler sorgen bei Ingelheim für die Niederlage in Offenbach. – Foto: Michael Wolff (Archiv)

Offenbach. Dritte Niederlage in Folge für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim: Beim Aufstiegsaspiranten FSV Offenbach gab es ein 0:3 (0:2). Zweimal Daniel Szadorf (16., 24.) und Arnti Kotsi (80.) trafen für die Südpfälzer. „Ich komme mir vor, als würde ich hier tatsächlich einen Sieg kommentieren – auch wenn es schräg klingt“, sagte Ingelheims Trainer Eric Oehler. „Letzte Woche Fußgönheim haben wir selbst verkackt, waren gefühlt chancenlos – das war mehr als nur eine Niederlage. Aber diesmal war es ein völlig anderes Grundgefühl. Die Mannschaft hat super verteidigt, die Jungs haben prima Angriffe gefahren und gegen den Ball eine tolle Mittelfeld-Fünferkette gespielt.“ Dies alles habe hervorragend geklappt. Die Offenbacher seien nicht in der Lage gewesen, sich herauszuspielen.

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„Dann“, sagte Oehler, „ist wieder der Ingelheim-Faktor gekommen – wir haben was Verrücktes gemacht.“ Im Klartext: Zwei individuelle Fehler leiteten die Niederlage ein. „Wobei wir das 0:1 eher durch ein gruppentaktisches Fehlverhalten kassiert haben. Geschenkt – das passiert im Fußball.“ Den zweiten Gegentreffer handelte sich die Spielvereinigung ein, weil sie im Spielaufbau nicht geduldig genug agierte. „Wir haben einen Fehlpass gespielt – und dann hat es geklingelt.“ Der dritte Gegentreffer tat dann kaum noch etwas zur Sache.

Warum sich der frühere A-Klassen-Coach des TuS Dexheim die Haare raufte: Seine Jungs erspielten sich gegen das Spitzenteam fast ein Dutzend guter bis sehr guter Chancen. Und vergaben sie alle. „In der zweiten Halbzeit habe ich fünf Hundertprozentige gezählt, in der ersten Halbzeit eine hundertprozentige und zwei riesige Chancen, wo der gegnerische Spieler im letzten Moment blocken kann.“ Fazit des 42-Jährigen: „Das war schon Wahnsinn. Du gehst hier runter vom Platz und verstehst die Welt nicht mehr. Wir haben wirklich ein Klasse-Auswärtsspiel gemacht. Das, was wir uns vorgenommen hatten, hat eigentlich blendend funktioniert – außer dass der Ball halt nicht über die Linie geschwubbert ist.„ Allein: “Das hilft uns in der Situation in der Tabelle natürlich null weiter – daher tut es doppelt weh.“

Spvgg. Ingelheim: Haas; Schlör (45. Commes), Pieper (80. Deisen), Schmitt (80. Auletta), Mukanya, Zey, Stavridis, Trost, Mansouri (63. Becker), Tzieply, Teodonno.