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Ingelheim findet gute Lösungen

Landesligist feiert im Blumengarten gegen Knittelsheim einen ungefährdeten 3:0-Erfolg

von Michael Heinze · 02.11.2025, 18:40 Uhr · 0 Leser
Das wäre das 4:0 gewesen: Ingelheims Fabian Commes hat den Knittelsheimer Keeper Daniel Heiter schon überwunden, setzt den Ball aber neben den Pfosten.	Foto: Thomas Schmidt
Das wäre das 4:0 gewesen: Ingelheims Fabian Commes hat den Knittelsheimer Keeper Daniel Heiter schon überwunden, setzt den Ball aber neben den Pfosten. Foto: Thomas Schmidt

Ingelheim. Durch einen glatten 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Abstiegskandidat TuS Knittelsheim haben die Fußballer der Spvgg. Ingelheim ihren Platz unter den Top Ten der Landesliga Ost gefestigt. „Ein absolut verdienter Sieg“, freute sich Ingelheims Coach Johannes Schön. „Knittelsheim war wie erwartet immer unangenehm und hatte auch einige Fans mitgebracht, die viel Stimmung gemacht haben. Das war aller Ehren wert.“

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Die Gäste versuchten von Beginn an, hoch Druck zu machen. Doch die Spielvereinigung fand stets gute Lösungen. „Nur zweimal ist es ein bisschen eng geworden beim Spielaufbau“, erläuterte Schön. „Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir immer mehr die Zehnerposition gefunden, wo uns Knittelsheim viele Räume gegeben hat.“ Über Thiemo Stavridis kamen die Ingelheimer zum Zug, bespielten die Schienen gut, starteten schöne Tiefenläufe. Die Folge war ein Haufen dicker Chancen. „Zur Pause hätte es schon 4:0 oder 5:0 stehen können“, sagte Schön. Tom Zimmer und Fabian Commes hatten noch fette Chancen vergeben. Auch ein Pfostentreffer war dabei. So ging es nach den Treffern von Commes (9.) und Stavridis (26.) nur mit 2:0 in die Halbzeit. Commes hatte sich fantastisch durchgetankt und aus 18, 19 Metern einfach mal draufgehalten – der Ball schlug im Winkel ein. Das 2:0 entstand aus einem Pressingmoment, als Innenverteidiger Luki Schmitt prächtig durchschob, auf der Sechserposition eine Balleroberung erzeugte und einen Tiefenball auf Stavridis spielte, der den TuS-Keeper aussteigen ließ.

„Wir hatten das Spiel mit wie gegen den Ball sehr gut im Griff“, sagte Schön. „Da haben wir mit der Idee, mit der Taktik eine sehr gute Lösung gefunden.“ Den Knittelsheimern boten sich so kaum Möglichkeiten. Die Piepers und Schmitts hatten zig hohe Ballgewinne.

Nach dem Wechsel wurden die Grün-Weißen ein wenig unsauber. Gaben den Gästen energietechnisch fünf bis zehn Minuten Oberwasser. Nach dieser Schwächeperiode legte der eingewechselte Francesco Teodonno aus der Box heraus das 3:0 nach (67.). Da war die Birne geschält. Schöns Fazit: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir jetzt sechs Punkte geholt haben aus den letzten zwei Spielen. Ein sehr reifer Sieg.“

Spvgg. Ingelheim: Brunner; Steinmetz, Zimmer (62. Teodonno), Commes (77. Becker), Pieper, Schmitt, Stavridis, Schmidt (88. Kurth), Trost (72. Auletta), Mansouri (32. Zey), Kercher.