2024-02-23T08:22:50.674Z

Allgemeines
– Foto: Michael Wolff

In Unterzahl lassen die Kräfte bei der Spvgg. Ingelheim nach

Landesligist muss sich nach 3:0-Führung mit 3:3 begnügen +++ Rot für Keeper Rossmanith

GIMBSHEIM . Aufsteiger Spvgg. Ingelheim bleibt auch nach dem neunten Spieltag in der Fußball-Landesliga Ost weiter sieglos. Im Kellerduell beim SV Gimbsheim verspielte die Elf vom Blumengarten binnen acht Minuten eine komfortable 3:0-Führung, musste sich am Ende vor 100 Zuschauern mit einem 3:3 (1:0) zufriedengeben – und rutschte in der Tabelle auf den vorletzten Platz ab.

Wenn man bedenkt, dass Keeper Bastian Rossmanith bereits in der 26. Minute wegen eines Handspiels außerhalb seines Strafraums die Rote Karte kassiert hatte und die Spielvereinigung fortan in Unterzahl agieren musste, stellt sich das Remis indes in einem anderen Licht dar. „Aus meiner Sicht war das Handspiel definitiv innerhalb des Strafraums“, versicherte der Ingelheimer Chefcoach Serdar Parlak, der Francesco Pio Nocera auswechselte, um Ersatzkeeper Pascal Peil zu bringen. Trotz der Unterzahl führten die Ingelheimer zur Pause, weil David Shamshon nach einem 80-Meter-Sprint „mit absolutem Geist und absoluter Dynamik ein echtes Traumtor“ glückte (45.).

„Nach der Pause wusste ich, dass es mit einem Mann weniger schwierig wird, dass die Kräfte schwinden werden“, so Parlak. „Der Gegner hat es dann auch noch mal hektisch werden lassen, aber wir haben alles gut wegverteidigen können.“ Lukas Manneck (67.) und Francesco Teodonno (69.) stellten auf 3:0. „Der Gegner hat viel mit langen Bällen agiert“, sagte Parlak.

Aslan mit Dreierpack

Nach einer Unachtsamkeit habe man den ersten Gegentreffer „zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt“ kassiert (Ali Alsan/73.). Der SVG bekam so Aufwind und die zweite Luft und schaffte das 2:3 (Aslan/78.) und auch noch das 3:3 (Aslan/81.). Parlak: „Wir hatten keine zweite Luft mehr, die Kräfte haben irgendwann nachgelassen. Die Jungs haben es aber dennoch sehr, sehr gut gemacht. Ich war mit der Leistung und vor allem mit der Intensität, die wir an den Tag gelegt haben, mit dem Fleiß und dem Aufwand sehr zufrieden. Wir haben uns mit einem Punkt belohnt – ich kann keinem Spieler einen Vorwurf machen.“

Den Bericht aus Wormser Sicht findet ihr hier.

Spvgg. Ingelheim: Rossmanith – Sponheimer, Radschuweit Runkel – Manneck, Trost – Förstel Teodonno (70. Philippi), Shamshon (60. Hanss) – Pio Nocera (28. Peil), Zey (65. Mutlu).

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung.

Aufrufe: 08.10.2023, 20:55 Uhr
Michael HeinzeAutor