2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Karlsfeld muss zum Spitzenreiter: "Können nur gewinnen"

Landesliga Südost

von Moritz Stalter · Heute, 15:57 Uhr · 0 Leser
Harte Zeiten, starke Gegner: Florian Jörg Schrattenecker (blaues Trikot) und der TSV Eintracht Karlsfeld müssen unbedingt punkten.
Harte Zeiten, starke Gegner: Florian Jörg Schrattenecker (blaues Trikot) und der TSV Eintracht Karlsfeld müssen unbedingt punkten. – Foto: bruno haelke

Die abstiegsbedrohte Karlsfelder Eintracht ist zu Gast bei Landesliga-Spitzenreiter 1860 Rosenheim. Es gibt leichtere Aufgaben...

Vier Spieltage vor Schluss kämpft Eintracht Karlsfeld in der Fußball-Landesliga Südost ums sportliche Überleben. Am Samstag (14 Uhr) gastiert der Tabellenvorletzte beim Spitzenreiter 1860 Rosenheim. Die Aufgabe könnte also kaum schwerer sein.

Drei Punkte fehlen auf den Relegationsplatz, der direkte Klassenerhalt ist nach der 0:1-Niederlage gegen Wacker München in weite Ferne gerückt. Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf Rang 14. Die Karlsfelder müssen dringend Boden gutmachen – und das ausgerechnet gegen den Tabellenführer, der selbst unter Druck steht.

„Wenn der Tabellenvorletzte beim Tabellenführer auswärts spielen muss, dann sind die Vorzeichen klar verteilt“, sagt Trainer Florian Beutlhauser. „Rosenheim ist der absolute Favorit – wir fahren hin und können nur gewinnen.“ 1860 Rosenheim hat nach einer starken Aufholjagd die Tabellenführung übernommen. Um die gegen den lauernden TSV Wasserburg zu verteidigen, muss die Mannschaft punkten.

Beutlhauser sieht den größeren Druck beim Gegner: „Rosenheim will oben bleiben und aufsteigen.“ Abgeschrieben hat der Coach den Klassenerhalt nicht. Der Rückstand ist überschaubar, außerdem stehen noch direkte Duelle an.

Die Partie in Rosenheim könnte den Karlsfeldern sogar entgegenkommen. Anders als zuletzt gegen Wacker, als sie selbst das Spiel machen mussten und damit Probleme hatten, dürfte Rosenheim von Beginn an offensiv auftreten. Beutlhauser: „Das könnte uns eher liegen. Wir müssen defensiv stabil stehen und vorne Nadelstiche setzen.“

Dass seine Mannschaft gegen Topteams bestehen kann, hat sie in dieser Saison bereits gezeigt. Gegen spielstarke Gegner tat sich Karlsfeld oft leichter als gegen die Konkurrenten im Tabellenkeller. Auch die Bilanz gegen Rosenheim macht Mut: Beutlhauser ist gegen den Spitzenreiter noch ungeschlagen. „Zweimal unentschieden, einmal gewonnen – vielleicht klappt es ja wieder.“

Personell sieht es ordentlich aus. Hinter Markus Huber und Fabian Barth stehen noch Fragezeichen, ansonsten kann Beutlhauser weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Entscheidend wird sein, ob die Karlsfelder ihre wenigen Chancen konsequent nutzen und defensiv konzentriert bleiben.