2026-03-25T14:09:28.761Z

Spiel der Woche

Immenbecker Chancenwucher und ein Kacktor des Monats

1. Kreisklasse: Eintracht verspielt den Sieg - Mark Schomacker trifft zum 2:2.

von Michael Brunsch · Gestern, 23:00 Uhr · 0 Leser
Mark Schomacker zieht ab und trifft in der 90. Minute zum 2:2.
Mark Schomacker zieht ab und trifft in der 90. Minute zum 2:2. – Foto: Michael Brunsch

Gegen den stark ersatzgeschwächten SV Burweg gelang dem TSV Eintracht Immenbeck II kein Befreiungsschlag. Auf einen Heimsieg wartet die König-Elf auch nach dem achten Versuch. Die Eintracht bleibt Vorletzter und somit auf einem Abstiegsplatz.

Das Hinspiel hatten die Immenbecker mit 4:3 in Burweg gewonnen. Es war der 25. September 2025 und der letzte Sieg. Diesmal hätte es nicht besser anfangen können. Die Gäste, die ohne Louis von Ahnen, Jannes Koppelmann, Daniel Wessels und Mats Wulff-Schilling antraten, hatten sich noch nicht richtig sortiert, da stand es bereits 1:0. Der im ersten Durchgang überragende Lenn Krackhardt bediente Leon Sobbe, der trocken aus halbrechter Position in den linken Winkel schoss. Die Gastgeber setzten nach. Jonas Kröger vergab kurz darauf das 2:0, als er aus elf Metern Marco Klofta anschoss. Die folgende Ecke hätte Robin-Leon Hartel mit einem Kopfballtreffer abschließen können, doch er köpfte Klofta aus fünf Metern direkt in die Arme. Burwegs Coach Franz Olenberger tobte draußen, versuchte sein Team wachzurütteln.

60 Minuten lang der beste Mann auf dem Platz: Lenn Krackhardt.
60 Minuten lang der beste Mann auf dem Platz: Lenn Krackhardt. – Foto: Michael Brunsch

Einen Pass in die Schnittstelle nahm Philipp Raschke auf, doch er hob die Kugel nicht nur an Marco Klofta vorbei, sondern auch am Tor. Gespielt waren bis dahin 16 Minuten und es muss eigentlich 2:0 oder 3:0 stehen. Was kam bislang von den Gästen? Nichts Zwingendes. Dafür erzielten sie das Kacktor des Monats. Nein, Immenbeck schoss es für den SV Burweg. Jan Petereit war frei durch, schob den Ball an Patrick Vieweger vorbei an den Pfosten. Robin-Leon Hartel und Michel Meinig hätten beide klären können, doch Meinig schoss Hartel an und die Kugel rollte ins Tor. Damit war vorerst der Stecker bei den Gastgebern gezogen. Die Partie wurde offener, aber auch zerfahrener. Dennoch gingen die Hausherren vor der Pause erneut in Führung. Lenn Krackhardt ging rechts durch, legte uneigennützig quer zu Leon Sobbe und der hatte keine Mühe einzuschieben. Hajo Seevers hatte in der 45. Minute die größte Burweger Chance, doch er vergab freistehend.

Da war die Welt noch in Ordnung. Leon Sobbe markiert das 2:1 und dreht jubelnd ab.
Da war die Welt noch in Ordnung. Leon Sobbe markiert das 2:1 und dreht jubelnd ab. – Foto: Michael Brunsch

In Halbzeit zwei verflachte die Begegnung völlig. Immenbeck kam kaum noch durch, Burweg stand defensiv besser, hatte aber auch keine Offensivszenen. Es gab viele Fehlpässe auf beiden Seiten. In der 90. Minute plötzlich der Ausgleich. Rune Schilling verlängerte einen weiten Einwurf und Mark Schomacker, der eigentlich meistens im Tor spielt, setzte sich am Elfmeterpunkt gegen mehrere Immenbecker durch, die hier ganz schwach verteidigten, darunter Niklas Damen und Quentin Leppert. Lange Gesichter bei den Gastgebern, die eigentlich den Sieg verdient hätten, aber mal wieder zu viele Möglichkeiten vergaben. Damit verpasste die Elf von Marvin König den Sprung über den Strich, bleibt Vorletzter.

Kamen mit Minikader nach Immenbeck: Betreuer Ralf Grosser (links) und Trainer Franz Olenberger.
Kamen mit Minikader nach Immenbeck: Betreuer Ralf Grosser (links) und Trainer Franz Olenberger. – Foto: Michael Brunsch

Lange Gesichter: Eintracht-Trainer Marvin König und Co-Trainer Jonas Kock.
Lange Gesichter: Eintracht-Trainer Marvin König und Co-Trainer Jonas Kock. – Foto: Michael Brunsch

Schiedsrichter: Andreas Krummrei - Zuschauer: 40
Tore: 1:0 Leon Sobbe (2.), 1:1 Robin-Leon Hartel (18. Eigentor), 2:1 Leon Sobbe (39.), 2:2 Mark Schomacker (90.).

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