2026-01-20T07:14:11.657Z

Halle
Da ist das Ding: Raphael Marksteiner (Zweiter von rechts) präsentiert seinen Mitspielern vom SV Cosmos Aystetten den Siegerpokal bei der schwäbischen Futsal-Meisterschaft.
Da ist das Ding: Raphael Marksteiner (Zweiter von rechts) präsentiert seinen Mitspielern vom SV Cosmos Aystetten den Siegerpokal bei der schwäbischen Futsal-Meisterschaft. – Foto: Walter Brugger

Im zweiten Anlauf triumphiert der SV Cosmos Aystetten

2025 unterlag der Landesligist noch im Finale der schwäbischen Futsalmeisterschaft, ein Jahr später lässt Kevin Makowski das Trauma vergessen

Die Niederlage vor Jahresfrist war unvergessen. In den Schlusssekunden hatte der SV Cosmos Aystetten damals einen 1:0-Vorsprung aus den Händen gegeben und sich mit dem zweiten Platz bei der schwäbischen Futsal-Meisterschaft begnügen müssen. „Das tat weh“, gibt Kevin Makowski in der Rückschau unumwunden zu, doch der Torjäger des Landesligisten betrieb mit seinen Teamkollegen bei den Titelkämpfen 2026 Traumbewältigung. Denn Makowski schoss die Aystetter im Finale gegen den TSV Haunstetten zum 1:0-Erfolg und damit zum ersten schwäbischen Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Makowski Treffer war der Schlusspunkt eines Turniers mit zwar wenigen Toren, aber ungeheurer Spannung. Das war schon in der Gruppenphase so, wo nur der Kreisligist FC Lauingen vorzeitig auf der Strecke geblieben war. Als Donau-Kreismeister angereist, blieb der FCL vor rund 800 Fans in Stadtbergen punktlos. Während der TSV Meitingen, TSV Haunstetten und FC Buchloe auf je fünf Zähler kamen. Buchloe wähnte sich aufgrund des besten Torverhältnisses sogar im Halbfinale – und wurde bitter enttäuscht. Denn es wurde gemäß der Hallen-Richtlinien eine neue Tabelle errechnet, in die nur die direkten Duelle zwischen Meitingen, Haunstetten und Buchloe einfließen. Da zog der so überzeugende Allgäuer Kreisklassist den Kürzeren. Doch damit nicht genug, denn Meitingen und Haunstetten war noch immer punkt- und torgleich, weshalb das Los entscheiden musste. Das sprach für Meitingen als Gruppensieger.

Kleinigkeiten entscheiden in der K.o.-Phase

In der Parallelgruppe setzte sich überraschend die U23 des FC Gundelfingen mit drei Siegen durch, der spätere Meister Aystetten wurde Zweiter, während der Allgäuer Kreisklassist FSV Dirlewang ebenso wie der sieglose Titelverteidiger BSK Olympia Neugablonz die K.o.-Runde verpassten. Dort ging es ganz eng zu, Kleinigkeiten sollten entscheiden. In den Halbfinals setzte sich der TSV Haunstetten mit 1:0 gegen die Gundelfinger durch und Aystetten behielt mit 3:2 gegen Meitingen die Oberhand. Und im Finale reichte den Aystettern dann der eine Makowski-Treffer zum Titel.

Damit fährt der SV Cosmos als schwäbischer Vertreter zur bayerischen Endrunde um den Lotto-Bayern-Cup, der am 24. Januar im mittelfränkischen Erlangen ausgespielt wird. Die Auszeichnung für den besten Keeper ging an den Haunstetter Maximilian Lenz, Aystetten durfte sich über die Trophäen für Marcel Burda (erfolgreichster Schütze) und Dejan Durasinovic (bester Spieler) freuen.

Aufrufe: 010.1.2026, 23:01 Uhr
Walter BruggerAutor