
Die SpVgg Hankofen-Hailing ist ab Sommer um eine Kultfigur des regionalen Fußballs ärmer: Markus Mitterreiter, der die Schlussmänner unter seinen Fittichen hat, wird nach sieben Jahren sein Engagement am Reißinger Bach beenden. Der gebürtige Tabertshausener (Gemeinde Aholming, Lkr. Deggendorf), mittlerweile in Plattling wohnhaft, hatte sich in den vergangenen Jahren einen guten Namen als akribischer Torwarttrainer gemacht und ist auch für sein großes soziales Engagement bekannt.
Mit einem emotionalen Post auf seinem Instagram-Kanal hat der 50-Jährige am Montagabend seinen Abschied angekündigt: "Nach sieben intensiven und erfolgreichen Jahren endet meine Tätigkeit als Torwarttrainer bei der SpVgg Hankofen-Hailing zum Ende der Saison. Es waren prägende Jahre mit vielen sportlichen Highlights, großartigen Entwicklungen im Torwartbereich und unzähligen Momenten, die in Erinnerung bleiben werden."


Richard Maierhofer, Sportlicher Leiter in Hankofen, lobt Mittereiters Arbeit in den vergangenen Jahren und hebt vor allem auch die zwischenmenschliche Komponente hervor: "Mit seiner Art war und ist Markus ein Unikat bei uns und vor allem ist er ein herzensguter Mensch. In all den Jahren hat das top funktioniert mit ihm. Schade, dass er ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen wird."
Nach der laufenden Saison will Markus Mittereiter Torwarttraining für sämtliche Alters- und Leistungsstufen anbieten, allerdings vereinsunabhängig im Raum Deggendorf und Straubing. Das Besondere dabei: "Die Aufwandsentschädigungen dafür werden zu 100 Prozent an soziale Einrichtungen gespendet", verkündet er. Überhaupt will er sich ab Sommer noch mehr seinem Herzensprojekt "4Keepers - Gemeinsam helfen" widmen. Am Ostermontag, den 6. April bietet Mittereiter zudem in Osterhofen von 9 bis 16 Uhr Torwarttraining für Nachwuchskeeper im Alter von 6 bis 16 Jahren an. "Wir würden uns freuen, wenn sich dafür noch der ein oder andere Sponsor finden würde. Die Einnahmen gehen dieses Mal an eine Frau in Landshut, die ihr Auto rolltstuhlgerecht umbauen lassen muss", erklärt Mittereiter abschließend. Und bestimmt wird das "Unikat" auch auf den Fußballplätzen der Region auch weiterhin anzutreffen sein...