
Die Gerüchte waberten schon etwas länger herum. Jetzt sind sie bestätigt. Zumindest teilweise. Wie Mike Koriath, Kreisspielleiter des Spielkreises Regensburg, am späten Montagabend gegenüber FuPa informiert, hat der SC Sinzing einen freiwilligen Relegations-Verzicht erklärt. Heißt konkret: Sollte der Sportclub die Saison auf einem Relegationsplatz beenden – wonach es vor dem letzten Spieltag aussieht –, würde er in der Saison 2026/27 automatisch in der Kreisklasse an den Start gehen.
Aber: Hält die Mannschaft von Trainer Claus Pirkenseer die Klasse direkt, würde das bedeuten, dass der SC Sinzing auch nächste Saison in der Kreisliga starten wird. Kreisvorsitzender Harald Greß erläutert auf Anfrage: „Der SC Sinzing hat einen Relegations-Verzicht erklärt. Sollten sie die Klasse direkt halten, bleiben sie drin. Nur im Falle der Relegation gehen sie in die Kreisklasse.“ Weiter informiert Greß: „Einen Ligaverzicht für einen gesicherten Verein gibt die Spielordnung so nicht her, sie müssten dann zwei Ligen runter.“
Vor dem letzten Spieltag dieser Saison rangieren die Sinzinger in der Kreisliga 2 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das würde im Normalfall die Relegation nach sich ziehen. Der Sprung auf einen Nichtabtstiegsplatz wäre theoretisch aber noch möglich am letzten Spieltag. Dennoch hat man sich im Verein nach langem Abwägen dazu entschieden, im Falle einer Relegation freiwillig eine Klasse nach unten zu gehen. Man hört, dass gewisse Personalprobleme mit Blick auf die kommende Saison für diesen Schritt ausschlaggebend seien.