2026-05-06T12:44:31.715Z

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»Im Frühjahr war das nur Mittelmaß«

Der ATSV Kelheim hat nach der Winterpause abreißen lassen müssen und wird am Ende wohl undankbarer Dritter werden

von Thomas Seidl · Heute, 08:20 Uhr · 0 Leser
Das Fehlen von Klassetorhüter Florian Dauerer war für den ATSV Kelheim ein herber Schlag
Das Fehlen von Klassetorhüter Florian Dauerer war für den ATSV Kelheim ein herber Schlag – Foto: Charly Becherer

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Der ATSV Kelheim ist Mitte März punktgleich mit dem SV Türk Gücü Straubing und dem FC Ergolding in die Restrückrunde der Bezirksliga West gestartet. Bereits vor dem vorletzten Spieltag hat sich die Elf von Ex-Profi Jürgen Schmid allerdings aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Von 27 möglichen (Frühjahrs-)Punkten konnten Rabl, Pollmann und Kameraden nur 13 holen und mussten damit abreißen lassen.

"Der große Knackpunkt waren zweifellos die Ausfälle von Stammtorhüter Florian Dauerer, der nur zwei Spiele machen konnte und sich dann kurzfristig einer Blinddarmoperation unterziehen musste, und unseres Abwehrchefs Tobias Kellner, der wegen einer Rippenprellung einige Partien verpasste. Dadurch ist uns die defensive Stabilität verloren gegangen und das hat sich leider auf das ganze Gefüge ausgewirkt. Wir hatten nicht mehr die Leichtigkeit, die wir in dieser wichtigen Phase gebraucht hätten", erklärt Kelheims Fußballchef Christian Gottschalk, der aber neidlos anerkennt, dass die beiden Aufstiegsmitkonkurrenten nach der Winterpause besser performten: "Türk Gücü Straubing hat eine brutale individuelle Qualität und ist zudem mit ihren vielen erfahrenen Spielern extrem abgezockt. Ergolding hat ein sehr starkes Kollektiv und zudem den Willen, das heuer unbedingt schaffen zu wollen. Von uns hingegen war das im Frühjahr nur Mittelmaß."








Der Funktionär verbreitet aber keineswegs Weltuntergangsstimmung: "Wir wollten bis zum Schluss ganz vorne mitmischen - letztlich hat es nicht gereicht. Das ist kein Beinbruch, denn seit der Vizemeisterschaft 2015 wird es unsere erfolgreichste Saison werden." Die Planungen für die kommende Spielzeit sind weit vorangeschritten. "Wir wollen den einen oder anderen Nachwuchsspieler in den Kader integrieren. Ansonsten wird es vermutlich eine sehr unspektakuläre Wechselperiode werden. Bislang gibt es keine Abgänge und auf der Zugangsseite wird sich womöglich auch nichts tun. In der Breite sind wir sehr ordentlich aufgestellt und wenn dann würden wir noch punktuelle Verstärkungen brauchen. Die müssten dann aber aus höheren Klassen kommen und dafür fehlen uns die Mittel", erklärt Gottschalk, der guter Dinge ist, dass der ATSV wieder eine gute Rolle spielen kann: "Im vorderen Tabellendrittel möchten wir uns schon wieder einreihen."