2026-05-15T09:36:57.455Z

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Ilshofen deklassiert Kaisersbach, Crailsheim überrascht Öhringen

Landesliga Württemberg, Staffel 1: Die Übersicht aller Partien des 27. Spieltags

von red · Heute, 17:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Herbert Schürl

Die heutige Fortsetzung des 27. Spieltags in der Landesliga, Staffel 1, brachte sowohl ein Offensivspektakel als auch eine herbe Enttäuschung für einen Aufsteiger. Während im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Zähler eingefahren wurden, offenbarten sich an anderer Stelle deutliche Klassenunterschiede, die das Tableau kurz vor dem Saisonfinale weiter zuspitzen.

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Das Spitzenspiel hielt, was die Tabelle versprach. SKV Rutesheim setzte in Löchgau zunächst die klareren Akzente und belohnte sich durch Laurin Stütz, der in der 22. Minute das 0:1 erzielte. Kurz vor der Pause folgte der nächste Stich: Wieder Laurin Stütz traf in der 44. Minute zum 0:2. Der Tabellenführer schien damit auf dem Weg zu einem womöglich vorentscheidenden Auswärtssieg.

Doch FV Löchgau schlug direkt nach der Pause mit großer Wucht zurück. Furkan Yumurtaoglu verkürzte in der 55. Minute auf 1:2, nur eine Minute später fiel bereits das 2:2. Für Rutesheim reichte der Punkt, um mit nun 63 Zählern weiter vor Löchgau zu bleiben. Für die Gastgeber blieb die Gewissheit, im Titelrennen weiter mit aller Kraft dabei zu sein.

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Für Sport-Union Neckarsulm wurde es ein Abend zum Vergessen. Gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Satteldorf kam die Heimelf nie in den Fluss und geriet noch vor der Pause entscheidend ins Hintertreffen. In der 39. Minute brachte David Paulo die Gäste mit 0:1 in Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Lenni Ebert in der 43. Minute auf 0:2 – ein Doppelschlag, der Neckarsulm schwer traf.

Nach der Pause fand Satteldorf die passende Mischung aus Disziplin und Widerstand. Neckarsulm blieb ohne Tor, stattdessen sah Darius-Constantin Tieranu in der 78. Minute Gelb-Rot. Für Satteldorf ist dieser Auswärtssieg enorm wertvoll: Die Mannschaft steht nun bei 31 Punkten und verschafft sich neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Neckarsulm bleibt bei 38 Punkten und verpasste die Chance, sich weiter nach oben abzusetzen.


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Was als wichtiges Heimspiel für TSV Heimerdingen 1910 begann, endete in einem völligen Zusammenbruch. SV Leonberg/Eltingen schlug kurz vor der Pause eiskalt zu: Axel Weeber traf in der 35. Minute zum 0:1, nur zwei Minuten später erhöhte Marco Seufert in der 37. Minute auf 0:2. Damit war die Richtung des Abends klar vorgegeben.

Nach dem Seitenwechsel zerfiel Heimerdingen endgültig. Ennio Ohmes traf in der 55. Minute zum 0:3, Patrik Hofmann legte in der 59. Minute das 0:4 nach. Den Schlusspunkt setzte erneut Ennio Ohmes mit dem 0:5 in der 87. Minute. Für Leonberg/Eltingen ist dieser Kantersieg ein starkes Signal, weil die Mannschaft auf 41 Punkte springt. Heimerdingen bleibt bei 35 Zählern und musste einen Abend erleben, der in seiner Härte nachwirkt.


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Eine einseitige Demonstration der Stärke erlebten die Zuschauer an diesem Nachmittag. Die Hausherren ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen und spielten sich in einen regelrechten Rausch, während die Gäste einen bitteren Nachmittag verkraften mussten. Die Torfolge spiegelte die drückende Überlegenheit wider. Den Anfang machte Lukas Lindner, der in der 35. Minute das 1:0 erzielte. Noch vor dem Pausenpfiff legte Nevio Luis Bareiß Teixeira in der 45. Minute nach und erhöhte auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Maximilian Krieger schraubte das Ergebnis in der 75. Minute auf 3:0 hoch. Nur wenige Minuten später war es erneut Lukas Lindner, der in der 82. Minute mit dem 4:0 seinen zweiten Treffer des Tages markierte. In der Schlussphase brach die Gegenwehr endgültig zusammen: Jonas Lausenmeyer traf in der 89. Minute zum 5:0, ehe Salomon Goes in der Nachspielzeit (90.+1) den 6:0-Endstand herbeiführte.

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Eine Heimniederlage musste die TSG Öhringen hinnehmen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erlöste Tim Messner die mitgereisten Anhänger, als er in der 70. Minute das Tor zum 0:1 erzielte. Erneut war es Tim Messner, der in der Nachspielzeit (90.+4) mit dem 0:2 den Deckel auf die Partie machte. Crailsheim sammelt mit diesem Auswärtserfolg drei wichtige Punkte.

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TV Oeffingen hat mit dem 3:1 in Crailsheim ein wichtiges Zeichen gesetzt und sich auf 35 Punkte verbessert. Der Blick nach unten ist trotzdem noch nicht entspannt genug, um nachzulassen. Ein Heimsieg gegen die SGM Krumme Ebene am Neckar wäre deshalb enorm wichtig, um den Abstand auf die Abstiegszone zu vergrößern.

Für die SGM Krumme Ebene am Neckar ist die Lage dramatisch. Das 0:0 gegen Heimerdingen brachte zwar einen Punkt, aber mit 16 Zählern bleibt nur wenig Raum für Hoffnung. Jeder weitere Spieltag ohne Sieg macht die Mission Klassenerhalt fast unmöglich. Oeffingen ist favorisiert, doch für die Gäste ist es längst jedes Wochenende ein kleiner Überlebenskampf.

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SG Weinstadt erlebte beim 1:5 in Kaisersbach einen bitteren Nachmittag und steht nun nur noch bei 34 Punkten. Gerade defensiv wirkte die Mannschaft erschreckend anfällig. Zuhause gegen SSV Schwäbisch Hall braucht es nun eine sichtbare Antwort, denn die Tabelle lässt keinen Raum für Nachlässigkeit.

Schwäbisch Hall kam gegen Öhringen nicht über ein 1:1 hinaus und steht mit 38 Punkten leicht besser da. Die Gäste können mit einem Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung gesicherter Mittelfeldzone machen. Für Weinstadt geht es dagegen um viel mehr als nur Wiedergutmachung: Es geht darum, die Saison nicht noch in eine echte Abstiegsangst kippen zu lassen.

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SG Schorndorf ließ beim 1:1 in Satteldorf Punkte liegen und musste zudem eine Rote Karte hinnehmen. Mit 47 Punkten ist die Mannschaft zwar weiter Dritter, doch nach vorne wird die Luft dünner. Gegen GSV Pleidelsheim braucht Schorndorf deshalb einen Heimsieg, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht endgültig zu verlieren.

Pleidelsheim kassierte beim 2:5 gegen Löchgau die nächste Niederlage und bleibt bei 28 Punkten hängen. Die Lage ist ernst, auch wenn rechnerisch noch vieles offen ist. Für die Gäste ist jeder Punkt inzwischen Gold wert. Schorndorf hat die bessere Tabelle, Pleidelsheim den größeren Druck. Gerade solche Spiele werden im Saisonendspurt oft zu Nervenproben.

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