2026-04-08T12:04:42.690Z

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„Ich bin stolz hier zu sein" - Gllogjani schießt Ahlen wieder zum Sieg

Spieler der Woche trifft am Osterwochenende dreifach

von Benedikt Hitze · Heute, 11:45 Uhr · 0 Leser
Der Winterneuzugang Bernad Gllogjani steht bereits bei vier Treffern.
Der Winterneuzugang Bernad Gllogjani steht bereits bei vier Treffern. – Foto: David Schneller

Mit seinem Doppelpack gegen Finnentrop hat Bernard Gllogjani seinem Team einen wichtigen Sieg gesichert. In unserem Interview spricht der Offensivspieler über seine Fähigkeiten vor dem Tor, warum er nach Ahlen gewechselt ist und was für ihn das schönste in seiner Karriere ist.

Wichtige Siege im Abstiegskampf

Es läuft es richtig gut für Bernard Gllogjani und seine Ahlener. In den zwei richtungsweisenden Abstiegs-Duellen gegen Ennepetal und Finnentrop gingen die Rot-Weißen als Sieger vom Platz. Mitverantwortlich für diese wichtigen Erfolge waren auch die Tore von Gllogjani. Gegen Ennepetal gelang ihm der Führungstreffer und am vergangenen Sonntag ließ er einen Doppelpack folgen. Der Torschütze zeigte sich von der gesamten Leistung des Teams begeistert: „Ich finde wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und das Spielgeschehen über 90 Minuten kontrolliert. Wir wussten, dass wir geduldig sein müssen und am Ende belohnt werden." Für den 29-Jährigen waren es dabei die Treffer drei und vier für seinen neuen Klub, für den er seit der Rückrunde aufläuft. Dass es für ihn vor dem Tor so gut läuft hat einen einfachen Grund: „Ich versuche, vor dem Tor einfach immer ruhig zu bleiben. Der erste Gedanke ist meistens der richtige."

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Reizvolle Aufgabe beim „größten Verein der Oberliga"

Dass es den Routinier ins Wersestadion zog, hatte viel mit der Vision des Vereins zu tun. „Ich hatte super Gespräche mit Luca Tankulic. Das gesamte Umfeld mit dem Stadion und den Fans hat mich einfach angesprochen", verrät der ehemalige Baller-League-Spieler. Besonders die Verantwortung, die Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu führen, habe ihn gereizt. Innerhalb des Teams hat er sich schnell eingefunden, besonders die Chemie mit Trainer Marcel Stöppel, der auch erst seit dem Winter im Verein ist, passt: „Anfangs war es für uns beide etwas Neuland, aber wir haben uns sehr gut gefunden. Marcel macht einen sehr guten Job." Mit 29 Jahren gehört Gllogjani zu den erfahrenen Akteuren im Kader. Mit über 100 Oberligaspielen und auch 12 Regionalligaeinsätzen hat er eine beeindruckende Vita. Seinen jüngeren Mitspielern gibt er eine klare Botschaft mit auf den Weg: „Man muss immer an sich glauben, auch wenn es mal nicht läuft. Hart arbeiten und ein vernünftiger Lebensstil sind die Basis."

Trotz der prekären Lage in der Tabelle zweifelt er nicht am Ziel: „Ich sehe, was die Jungs drauf haben. Ich glaube ganz fest an den Klassenerhalt." Sein persönliches Ziel ist dabei untrennbar mit dem des Vereins verbunden: Er will Tore liefern, damit der „wahrscheinlich größte Verein der Oberliga" dort unten rauskommt. Trotz aller sportlichen Ziele bleibt Gllogjani demütig. Gefragt nach der schönsten Zeit seiner Karriere, antwortet er nicht mit Titel oder einem bestimmten Verein, sondern mit der Einstellung, die viele nachvollziehen können: „Das Schönste ist, dass ich jedes Wochenende gesund Fußball spielen kann!" Mit dieser Einstellung kann er Ahlen auch im Endspurt der Saison weiterhelfen.