
Das 4:4 zwischen Germania Wuppertal und Rot-Weiß Wülfrath war nicht nur spektakulär, sondern es war auch gleichzeitig das letzte Spiel von Trainer Ibo Cöl. Das hat der Klub aus der Bezirksliga, Gruppe 2, zum Wochenstart bekanntgegeben. Warum der Coach und Wülfrath getrennte Wege gehen.
In Wuppertal war für Wülfrath mehr drin. Stürmer Davide Mangia glich nach 0:2-Rückstand erst per Doppelpack aus, war dann auch daran beteiligt, dass die Gäste im zweiten Durchgang mit 4:3 führten. Allerdings glichen die Germanen aus und Wülfrath spiele nur remis - zum dritten Mal in dieser Saison. Mit sechs Punkten rangiert der ambitionierte Klub im unteren Tabellendrittel.
Nun folgt ein Kurswechsel, der aber nicht nur sportliche Gründe hat: "In den ersten fünf Spielen der laufenden Saison konnten unter ihrer Leitung ein Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage eingefahren werden. Leider hat es dennoch nicht so gepasst, wie es sich beide Seiten erhofft haben", teilt Wülfrath mit. "Darüber hinaus fühlt sich Ibo aufgrund der Folgen seines erlittenen Herzinfarkts gesundheitlich nicht wohl, sodass eine weitere Zusammenarbeit aktuell nicht möglich ist."
Zeitgleich gibt die Vereinsführung bekannt, dass auch die Zusammenarbeit mit den Co-Trainern Günther Dembski und Antonio Bano bekannt. "Wir bedanken uns bei Ibo Cöl sowie seinen Co-Trainern für ihr Engagement und die geleistete Arbeit und wünschen ihnen für ihre sportliche wie persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg und an erster Stelle viel Gesundheit", heißt es abschließend.
In die Vorbereitung war Rot-Weiß Wülfrath eigentlich mit Alfonso del Cueto gestartet, doch der Trainer wanderte kurzerhand zum FC Kosova Düsseldorf ab. Auch Cöl war eigentlich woanders im Wort, doch nach einem Herzinfarkt trat er die Trainerstelle bei der SSVg Heiligenhaus nicht an. So geht es für alle Parteien von vorne los; wer Wülfrath gegen den HSV Langenfeld betreuen wird, hat der Verein noch nicht kommuniziert.
