
Er war ja nicht wirklich weg. Nach seinem Rücktritt als Trainer zum Ende der Saison 2022/23 übernahm Rick Hutter die Position des Sportlichen Leiters und jetzt ist er zurück als Chefcoach des Fußball-Kreisligisten TSG Lützelsachsen. Das TSG-Urgestein ist voller Vorfreude und sagt: "Im Kader haben wir jetzt noch mehr Lützelsachsener, die sich voll und ganz mit unserem Verein identifizieren."
Für die eingeschworene Truppe beginnt am Sonntag die Punktspielrunde und dabei hat sie direkt einen Kontrahenten aus dem erweiterten Favoritenkreis zu Gast. Die SpVgg Wallstadt kommt (Anpfiff, 15 Uhr). "Wallstadt gehört wie Ilvesheim jedes Jahr zu den Kandidaten für ganz vorne, ich würde aber Käfertal und Neulußheim für diese Saison noch etwas mehr hervorheben", sagt Hutter.
Die Käfertaler schnupperten vergangene Runde als Dritter bereits an der Landesliga und von der Stärke des aufgestiegenen SC Olympia Neulußheim durfte sich Lützelsachsen bei der 1:3-Niederlage in der dritten Pokalrunde bereits ein Bild machen. Der TSG-Trainer konstatiert: "Neulußheim hat eine enorme Qualität im Kader."
Bei seiner eigenen Mannschaft verzichtet Hutter aus gutem Grund auf eine offizielle Zielsetzung und erläutert: "Ich bin über die Jahre davon weggekommen schon im Juli oder August ein Ziel für den nächsten Mai auszurufen." Gewisse Vorstellungen davon, wie die Runde verlaufen soll, hat er aber, "wir haben schon den Anspruch mehr Siege einzufahren als Niederlagen hinnehmen zu müssen und in diesem Zusammenhang wollen wir endlich einmal deutlich weniger Gegentore bekommen."
73, 52, 62 und 99 Mal in der Landesliga-Saison 2021/22 – so oft hat es in den vier zurückliegenden Spielzeiten im Lützelsachsener Gehäuse eingeschlagen. Für den ehemaligen Torhüter Hutter sind das keine schöne Zahlen und man darf davon ausgehen, dass er in der Vorbereitung großen Wert auf die defensive Stabilität gelegt hat.