2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht
Mit ganz viel Tempo unterwegs: Irwin Pfeiffer erzielte gegen CSC Kassel den Siegtreffer - diesmal mit dem Kopf.	Foto: Joaquim Ferreira
Mit ganz viel Tempo unterwegs: Irwin Pfeiffer erzielte gegen CSC Kassel den Siegtreffer - diesmal mit dem Kopf. Foto: Joaquim Ferreira

Hummetroth: Irwin Pfeiffers Geduld wird belohnt

Angreifer erzielt den Siegtreffer für den SV Hummetroth in Kassel

Hummetroth. Der SV Hummetroth ist zurück in der Erfolgsspur: Nach dem 1:3 im Topspiel gegen den FC Eddersheim konnte sich der Hessenligist am Sonntagabend im Aufsteigerduell beim CSC Kassel mit 3:2 (1:1) durchsetzen. Matchwinner war Irwin Pfeiffer, der vier Minuten vor Abpfiff den 3:2-Siegtreffer für die Odenwälder markierte. Ausgerechnet Pfeiffer, der mit vielen Vorschusslorbeeren von Regionalligist Kickers Offenbach zum SV Hummetroth kam, aber verletzungsbedingt bisher noch nicht der erhoffte Faktor war. „Er hat sich das Tor verdient, hat in den letzten Wochen gezeigt, dass er in die Mannschaft will und sich angeboten“, betonte Artug Özbakir, Trainer des SV Hummetroth, auf dem Heimweg.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.

Sein Team geriet durch ein Missverständnis zwischen Torwart Carl Leonhard und einem Verteidiger in Rückstand. Finn Bindbeutel brachte die Hausherren auf dem kleinen Platz in Niestetal in Führung. „Sie haben es dann mit Mann und Maus auf dem kleinen Platz gut verteidigt“, sagte Özbakir. Giuseppe Signorelli besorgte per Foulelfmeter sechs Minuten vor der Pause den Ausgleich für die Odenwälder.

Hummetroth kam gut aus der Pause, kombinierte sich über die linke Seite und fand in Ahmet Dogan einen Abnehmer zur Führung. Es entwickelte sich ein Duell auf gutem Niveau, bei dem die Kasseler mutiger wurden und auf den Ausgleich drängten. Der fiel tatsächlich nach einem Eckball durch Jan Iksal (84.). Doch Hummetroth hatte die schnelle Antwort durch Pfeiffer, der ebenfalls nach einem Eckball per Kopf den Siegtreffer erzielte (87.). Für den 27-Jährigen war es der Lohn harter Arbeit. „Er wollte von Anfang an helfen, hatte aber immer wieder Rückschläge. Daher haben wir uns fest vorgenommen, dass er erst schmerzfrei wird“, so Özbakir. Seit drei Wochen sei Pfeiffer nach Problemen an Knie und Oberschenkel nun bei 100 Prozent und habe zuletzt gut trainiert. „Er hat nicht aufgegeben, keine Unruhe gemacht und seine Bewerbung geschrieben - umso mehr freue ich mich, dass er sich heute so belohnt hat“, schwärmte Özbakir vom Charakter des Deutsch-Togolesen.

Und so nimmt der SV Hummetroth die drei Punkte „gegen einen starken Gegner“ mit und kann als Tabellendritter mit breiter Brust ins Topspiel gegen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt U21 am nächsten Freitag (19 Uhr, live auf Echo Online) gehen.



Aufrufe: 027.10.2025, 08:00 Uhr
Marcel StorchAutor