
Nun startet endlich auch die Relegation zur 3. Liga! Am morgigen Donnerstag steht für die Würzburger Kickers das Hinspiel beim Meister der Regionalliga Nordost, dem 1. FC Lokomotive Leipzig auf dem Plan. Die Kickers müssen sich auf ein brodelndes Bruno-Plache-Stadion einstellen. Der Heimbereich ist mit 10.001 abgesetzten Tickets längst ausverkauft. Auch der Gästeblock dürfte voll werden. Die "Rothosen" wollen sich eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel am Montag erarbeiten, um zuhause am Dallenberg den Aufstieg in die 3. Liga feiern zu können. Bei einem Remis in der Summe beider Partien geht das Rückspiel in die Verlängerung (2 x 15 Minuten). Fällt auch dort keine Entscheidung, folgt ein Elfmeterschießen.
Was die Vereine übrigens verbindet: Beide kennen sich mit der maximalen Enttäuschung aus, in der Relegation zur 3. Liga zu scheitern. Lok Leipzig unterlag vergangenes Jahr auf dramatische Art und Weise dem TSV Havelse, die Kickers zogen 2024 gegen Hannover 96 II im Elfmeterschießen den Kürzeren.
Personalien Würzburger Kickers: Der FWK kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Sorgenkind bleibt aber weiter Spielmacher Eroll Zejnullahu, der seinen letzten Einsatz am 10. April gegen den FC Bayern II absolviert hat. "Es gibt Resthoffnung bei ihm", erklärt Sebastian Neumann und hofft, dass Würzburgs Nummer 10 mit dem feinen Füßchen doch noch helfen kann.
Personalien Lok Leipzig: Stürmer Stefan Maderer, der sich im Sommer Richtung SV Sandhausen verabschieden wird, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht zur Verfügung stehen. Bei Laurin von Piechowski besteht laut Seitz noch die kleine Hoffnung, dass er zumindest im Rückspiel mitwirken kann. Jonas Arcalean und Jan Stein fallen langzeitverletzt aus.