
Der FC Hürth hat seine Pflichtaufgabe in der ersten Runde des Mittelrheinpokals erfüllt. Beim Kreisligisten SC Jülich/SV Hoengen setzte sich der Mittelrheinligist mit 3:1 durch und zog damit in die nächste Runde ein.
Die Mannschaft von Trainer Nico Beck hatte auf einem schwer bespielbaren Platz zwar viel Ballbesitz, tat sich aber lange schwer damit, klare Torchancen herauszuspielen. „Wir hatten viel Ballkontrolle auf einem schwer bespielbaren Platz. Deswegen ist das Spieltempo leider nicht so hoch gewesen und wir konnten uns nicht so viele klare Torchancen erarbeiten“, erklärte Beck nach der Partie.
Trotz der schwierigen Bedingungen gelang den Gästen in der 26. Minute der Führungstreffer. Hafthalla traf zum 1:0 für den Favoriten und sorgte damit für die zunächst erwartete Ausgangslage. Hürth kontrollierte das Spiel weiter, konnte den Vorsprung aber nicht frühzeitig ausbauen. Jülich/Hoengen blieb dadurch in der Partie und wurde in der zweiten Halbzeit für seinen Einsatz belohnt. In der 67. Minute nutzte Owusu einen Fehler im Hürther Spielaufbau und erzielte den 1:1-Ausgleich. „Wir kassieren durch einen Fehler im Spielaufbau das 1:1“, ärgerte sich Beck über die Szene.
Die Reaktion des Mittelrheinligisten ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich ging Hürth erneut in Führung. Meuser unterlief dabei ein Eigentor zum 1:2. Damit war der Widerstand des Kreisligisten noch nicht vollständig gebrochen, doch Hürth legte schnell nach. In der 77. Minute traf Bezerra-Ehret zum 3:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. „Glücklicherweise konnten wir das 1:2 und 1:3 dann schnell nachlegen“, sagte Beck. In der Schlussphase ließ der Favorit nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.
Unterm Strich sprach der Hürther Trainer von einem verdienten Erfolg, zollte dem Gegner aber zugleich Respekt. „Insgesamt ein verdienter Sieg gegen einen wacker kämpfenden Gegner“, bilanzierte Beck. Neben dem Einzug in die nächste Runde gab es für den FC Hürth noch einen weiteren positiven Aspekt: Die Mannschaft kam ohne weitere Verletzungen durch die Partie. „Wir freuen uns, dass wir eine Runde weiter sind und alle gesund bleiben konnten“, sagte Beck.
Damit ist die Generalprobe vor dem Start in die Mittelrheinliga gelungen. Nach dem direkten Wiederaufstieg wartet nun wieder der Ligaalltag auf den FC Hürth. „Jetzt freuen wir uns auf den Ligastart“, richtet Beck den Blick bereits auf die kommende Aufgabe.
Für Jülich/Hoengen endet das Abenteuer Mittelrheinpokal dagegen nach einer engagierten Vorstellung in der ersten Runde. Der Kreisligist hielt die Partie lange offen, musste sich am Ende aber der höheren Qualität des Mittelrheinligisten geschlagen geben.